Zuhause angekommen

12/04/2017

Der Roman "Baba Dunjas letzte Liebe" von Alina Bronsky über die Tschernobyl-Rückkehrerin Baba Dunja zeigt auf berührende Weise, was es heisst, zuhause angekommen zu sein, auch wenn sich dieses Zuhause in der Todeszone befindet.

 

 

Der deutsch-russischen Autorin gelingt es in dem kleinen Büchlein, der Todeszone rund um den ehemaligen Reaktor mit ihren liebevoll beschriebenen - toten und lebendigen - Protagonisten viel Leben einzuhauchen. Vor allem die 82-jährige Hauptdarstellerin Baba Dunja wächst einem zusehends ans Herz mit ihrer pragmatischen Haltung, ihrem feinen Witz und der Unbekümmertheit, mit der sie die Unwägbarkeiten ihres Lebens als heimliche Bürgermeisterin Tschernowos meistert.

 

Fazit

Der Roman ist äusserst lesenswert und macht Lust auf mehr von Alina Bronsky, insbesondere ihren preisgekrönten Debütroman "Scherbenpark".

 

Die Fakten

Baba Dunjas letzte Liebe

Alina Bronsky

Kiepenheuer & Witsch

160 Seiten

Erschienen am 17.08.2015

 

Leseprobe und mehr

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