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  • Spiel & Spass mit der Hundebande

    Lange Zug- oder Autofahrten in die Ferien rufen nach Beschäftigung! Für Fans von Dorothée de Monfreid ist "Spiel & Spass mit der Hundebande" genau das richtige Mitmachbuch für unterwegs. Dass wir die Comics um die Hundebande der französischen Comic-Zeichnerin Dorothée de Monfreid mögen, könnt ihr im Post über die drei ersten Bände auf Deutsch und über den besonders edlen Band "Die Hundebande in Paris" nachlesen. Mitmachbuch zum Rätseln und Kreativsein Klar, dass wir für die nächste Fahrt in die Ferien "Spiel & Spass mit der Hundebande" einpacken. Dazu braucht es nur Farb- oder Filzstifte und schon kann es mit dem Rätseln, Malen und Zeichnen losgehen. Dorothée de Monfreid stellt uns ihre Hundebande erst einmal vor. Und so wissen wir jetzt, dass Popow ein Bernhardiner, Omar ein Border Collie und Zaza eine Shihtzu-Dame ist. Im ersten Rätsel gilt es dann auch gleich, den Hunden zu ihrem jeweiligen Ballon zu verhelfen, ein typisches Rätsel, bei dem die zwei passenden Elemente verbunden werden müssen. Auch Fehlerbilder, Labyrinthe, Malen nach Zahlen oder Punkte, die zu Bildern verbunden werden, dürfen nicht fehlen. Neben solchen Rätseln, die die Kinder aus zahlreichen Magazinen oder anderen Mitmachbüchern und Rätselblöcken kennen, gibt es auch Seiten zum Kreativsein. Etwa, wenn die ganze Hundebande gebannt aus dem Fenster schaut. Nur worauf denn? Das ist den kleinen Künstler*innen selbst überlassen! Auch der Fang am Angelhaken, die Zutaten von Popows Suppe sowie vom Geburtstagskuchen oder die weisse Leinwand wollen ideenreich gemalt werden. Die Rätsel und Zeichenaufgaben drehen sich um den Alltag der bunten Hundebande, um besondere Feste wie Geburtstage, Halloween oder Weihnachten, um Sturm- und Regentage. So entsteht im Mitmachbuch eine perfekte Mischung aus Rätseln und der Fantasie ihren freien Lauf lassen. Fazit Mit "Spiel & Spass mit der Hundebande" von Dorothée de Monfreid sind Kinder ab 5 Jahren auf der Fahrt in den Urlaub oder auch zuhause an einem Regentag eine gute Weile beschäftigt. Etwas Hilfe brauchen die Kleineren noch zum Erklären der Aufgabenstellung. Das Mitmachbuch im Comicstil bringt Rätsel- und Zeichenspass für eingefleischte Fans der Hundetruppe genauso wie für Neulinge! Übrigens: Im Oktober 2021 erscheint mit "Doktor Popow" ein weiterer Hundebande-Comic im Hardcover. Übrigens übrigens: Für iPhone-User*innen gibt es die App "Allotoutou" von Dorothée de Monfreid. Damit bringt man die Hundebande in seine Messenger-Apps - lacht mit Popow, küsst mit Jane und überreicht Blumen mit Alex. Ich hoffe, die App gibt's bald auch für Android, denn wieviel cooler ist ein Daumen nach oben mit Nono?! Die Fakten Spiel & Spass mit der Hundebande Mitmachbuch Dorothée de Monfreid (Text & Illustration) Reprodukt 32 Seiten Erschienen am 06.05.2021 Taschenbuch ISBN: 978-3-95640-249-4 Ab 5 Jahren Buch kaufen bei genialokal (DE)* Buch kaufen bei Thalia (DE)* Buch kaufen bei Orell Füssli (CH)* Buch kaufen bei Buchhaus (CH)* Buch kaufen bei Thalia (AT)* Website von Dorothée de Monfreid PS: Herzlichen Dank an den Reprodukt Verlag für das Rezensionsexemplar. * Links mit * sind Affiliate-Links / Werbelinks. Wenn du das Buch über diesen Link kaufst, bekomme ich vom jeweiligen Shop eine kleine Provision. Am Buchpreis ändert sich für dich nichts. Du hilfst mir aber so, den Blog ein kleines Bisschen zu refinanzieren. Vielen Dank!

  • Zack! - Piratenabenteuer ohne Klischees

    Zum Start der Sommerferien habe ich euch einen genialen Comic-Buchtipp: "Zack!" von Volker Schmitt und Màriam Ben-Arab ist ein Piratenabenteuer der anderen Art und begeistert die ganze Familie. Okay, ein paar Klischees müssen natürlich sein: Zu einem Piratenabenteuer gehört natürlich ein Papagei, ein Piratenschiff und wahlweise fehlende Augen, eine Hakenhand oder ein Holzbein. All das und sogar eine Meuterei gibt es in "Zack!", aber das ist auch schon alles, was dieses Comic-Abenteuer mit gängigen Piratengeschichten zu tun hat. Bonny zieht mit ihrer Familie in ein neues Haus am Meer. Ganz mutig verbringt sie die erste Nacht alleine in ihrem neuen, noch unmöblierten Zimmer. Noch bevor sie einschläft, sieht sie draussen eine Katze, eine einäugige Katze. Sie möchte sich mit ihr anfreunden und folgt ihr direkt aus dem Fenster in den Garten. Doch die Katze flüchtet sich auf einen Baum und kommt nicht mehr herunter. Beim Rettungsversuch stürzt Bonny selber ab und landet am Strand. Plötzlich ist es wieder Tag und am Ufer entdeckt Bonny einen schlafenden Mann mit Bart, Tätowierungen und Beinstumpf. Das muss ein Pirat sein! Der Pirat erinnert sich zwar an nichts, nicht mal an seinen Namen. Aber die vife Bonny hat schnell einen Namen - Zack - und eine Erklärung - Sturm, Wellen, Kopf gestossen - parat. Und so macht sie sich auf, dem Piraten zu helfen. Erst besorgt sie ihm aus dem Abfallberg am Strand eine Prothese, dann bauen sie unter ihrer Regie ein Floss. Ziel ist es, für den einsamen Piraten ein Schiff und eine Crew zu finden. Auf Ersteres stossen sie ziemlich rasch, nur dass dieses Schiff dummerweise unter der Führung von Augenklappenklaus und seinem Papagei steht. Und dieser Klaus ist der alte Widersacher von Zack. Aber Bonny wäre nicht Bonny, wenn sie nicht auch für dieses Problem eine Lösung oder zumindest einen gewitzten Plan zur Hand hätte. Vielfalt und Klischeebruch, wo man hinsieht Das Kinderbuch von Volker Schmitt überzeugt schon beim Einstieg mit Vielfalt und Klischeefreiheit: Am Steuer sitzt Bonnys Mutter, der Vater ist für die Carearbeit - das Füttern des Babys - zuständig. Bonnys Vater ist weiss, ihre Mutter Schwarz. Der kleine Bruder trägt einen rosaroten Strampler und Bonny selber ist ganz in ihre Piratengeschichten vertieft. Und so klischeefrei geht es in Bonnys Abenteuer auch weiter: Pirat Zack zeigt Gefühle, der Papagei plappert hier nicht alles nach, sondern ist der heimliche Kapitän auf dem Schiff und den Durchblick hat die junge, aber sehr schlaue und technisch begabte Protagonistin Bonny. Comic-Spass für junge Leser*innen Der Comic ist in tollen Farben, aussagekräftiger Mimik und ganz viel Dynamik von Màriam Ben-Arab illustriert. Die Panels treiben die Handlung rasch voran, mal mit viel Dialog, mal ganz ohne Worte, dafür mit Lautmalereien, mal mit ganzseitigen Bildern, mal mit sieben oder mehr Panels in unterschiedlichsten Formen. Vom üblichen Quadrat, über freigestellte Illustrationen, bis zum Schlüsselloch ist alles dabei. Der insgesamt relativ knappe und sehr dialoglastige Text in Kombination mit der gut lesbaren Schrift ist wie gemacht für Erstleser*innen. Aber der Comic passt auch bestens zum Vorlesen und macht bestimmt auch erfahreneren Leser*innen Spass. Wir fliegen jedenfalls bei jedem Lesen so richtig durch die Seiten. Blättern aber auch gerne einfach mal durch und verweilen auf den Seiten, um die Bilder so richtig zu geniessen. Fazit "Zack!" von Volker Schmitt und Màriam Ben-Arab bringt stürmisch und mit viel Herz ein Piratenabenteuer mit einer starken Protagonistin zusammen. Dieser Comic sollte auf jeden Fall noch in euren Koffer oder zumindest in die Badetasche wandern. Wir hoffen, dass dieses Duo schon bald wieder die Segel setzt und uns mit auf grosse Fahrt in ein diverses Comicabenteuer nimmt! Die Fakten Zack! Volker Schmitt (Text) Màriam Ben-Arab (Illustration) Kibitz Verlag 96 Seiten Erschienen am 01.05.2021 Hardcover ISBN: 978-3-948690-09-0 Ab 6 Jahren Buch kaufen bei genialokal (DE)* Buch kaufen bei Thalia (DE)* Buch kaufen bei Orell Füssli (CH)* Buch kaufen bei Buchhaus (CH)* Buch kaufen bei Thalia (AT)* PS: Herzlichen Dank an Volker Schmitt für das Rezensionsexemplar dieses genialen Comics! * Links mit * sind Affiliate-Links / Werbelinks. Wenn du das Buch über diesen Link kaufst, bekomme ich vom jeweiligen Shop eine kleine Provision. Am Buchpreis ändert sich für dich nichts. Du hilfst mir aber so, den Blog ein kleines Bisschen zu refinanzieren. Vielen Dank!

  • Spielend unterwegs - mit Nintendo Switch Lite in die Sommerferien

    (Werbung/Verlosung) Spielen eure Kinder oder ihr selbst auch so gerne Videospiele? Wir wagen den Einstieg ins Zocken mit der Nintendo Switch Lite, der Spielkonsole für unterwegs. Für euch habe ich zwei Spiele zum Gewinnen im Gepäck. Ich habe als Kind unsere Nintendo-Konsole geliebt. Ja, die graue, mit den rechteckigen Controllern an Kabeln. Wir haben Super Mario, Tetris, Asterix und Zelda rauf und runter gespielt. In den Sommerferien war es das Grösste, wenn Freunde zu uns kamen zum Spielen und wir stundenlang dem Boss den Kampf ansagten, neue Rekorde aufstellten (Super Mario Bros. 3 mit 99 Leben fertigspielen? Ein Klacks!) und immer wieder an derselben Stelle in die Lava stürzten (ich hatte Alpträume davon!). Später habe ich dann nicht mehr viel "gegamed" (gezockt), nur ab und zu ein PC-Game wie SimCity oder Fussball auf einer der neueren Konsolen. Die letzte Berührung mit Games als Erwachsene hatte ich, als die Nintendo Wii aufkam und wir in der WG ganze Abende und Wochenenden lang Rock Band spielten. Ich habe also so ziemlich den Anschluss verloren an die Welt der Games, sei es nun am PC, mit Konsolen oder am Handy (bei Snake hörte es schon auf). In die Welt der Videospiele eintauchen Deshalb stand und stehe ich der Einführung von Spielkonsolen in unserer Familie zwiegespalten gegenüber. Einerseits weiss ich, wie viel Spass es macht, andererseits möchte ich nicht, dass der Alltag von Games dominiert wird oder die Kinder so übermotiviert (ich würde sagen "veriiferet") gamen, dass im Frust irgendwelche Geräte durch die Gegend fliegen. Und natürlich ist es mir wichtig, dass die Spiele dem Alter angemessen und auch sonst inhaltlich gut gemacht sind. Ich habe mich deshalb mit Patricia Cammaratas Buch "Dreissig Minuten, dann ist aber Schluss!" erstmal in die Thematik der digitalen Mediennutzung und der Begleitung durch die Eltern eingelesen. Die vollständige Besprechung findet ihr in diesem Blogartikel. Das Buch ist generell toll, um eine Haltung in der Medienerziehung zu entwickeln, zu wissen, worauf man je nach Medium achten muss und es ist speziell toll, weil es ein ganzes Kapitel zum Thema "Computerspiele" liefert. Die Autorin versteht den Begriff breit, es geht also durchaus auch um Nintendo-Spiele und ihre Tipps sind auf alle Arten von Games anwendbar. Hier nur ein paar Tipps, die ich für mich mitgenommen habe: Sich mit den Spielen beschäftigen: Um Kindern kompetente*r Ansprechpartner*in zu sein, ist es ratsam, sich die Spiele zuerst selber anzuschauen. Weil man nicht alles selber durchspielen kann und will, kann man auf sogenannte "Let's Plays" zurückgreifen. Dabei kann man auf Youtube oder bestimmten Websites wie twitch.tv anderen Leuten dabei zuschauen, wie sie das Spiel spielen. Mit den Kindern reden: Es hilft sehr zu wissen, weshalb Kinder ein bestimmtes Spiel spielen möchten, ob sie es alleine oder mit Freund*innen spielen (oder mit Fremden online), ob es gute Ausstiegs- und Speicherpunkte gibt etc. Kriterien zur Bewertung erarbeiten: Beim Entscheid, ob ein Spiel in die Familie einziehen darf oder nicht, hilft es, gewisse Kriterien zu haben, z.B. ob Games endlich oder endlos sind, ob sie in Echtzeit laufen oder gestoppt werden können, ob es In-Game-Purchases gibt oder nicht, wie vielfältig / divers die Spiele sind oder wie kreativ (z.B. Spiele, in denen man etwas erschaffen kann, versus Spiele, wo man kämpft, zerstört oder öde Runden dreht). Die Kriterien sind natürlich immer subjektiv und können unterschiedlich gewichtet werden. Nintendo bietet zudem eine kostenlose App (Nintendo Switch-Altersbeschränkungen), die mit der Switch-Konsole verknüpft werden kann. So können Eltern sehen, was und wie ihre Kinder spielen. Einige Beschränkungen kann man auch direkt in der Konsole festlegen. Da unsere Kinder noch recht klein sind und ich eher auf Vertrauen und gemeinsames Spielen setze, habe ich beides noch nicht ausprobiert. Aber gerade für ältere Kinder, wo man nicht mehr immer dabei ist, wäre das bestimmt eine Option. Aber natürlich nur, wenn man darüber spricht. Von heimlicher Kontrolle halte ich nichts. Apropos Altersbeschränkungen bzw. Eignung von Spielen für gewisse Altersklassen, lohnt sich auch ein Besuch von www.pegi.info. PEGI gibt einerseits eine Alterseignung an, beurteilt aber nicht den Schwierigkeitsgrad. Und es nimmt eine Inhaltsbeurteilung vor, an der man z. B. sieht, ob in einem Spiel Gewalt, Drogen, Diskriminierungen oder Schimpfwörter (vulgäre Sprache) vorkommen. Von einigen Games gibt es auf der Website von Nintendo auch kostenlose Demos, wo man zum Beispiel das erste Level spielen kann. Gute und sehr umfassende Spielbewertungen habe ich auch auf games.ch gefunden. Nintendo Switch Lite und drei Games zum Einsteigen Da wir alles Neu- bzw. Wiedereinsteigerinnen sind, habe ich mich für die Nintendo Switch Lite und drei kinderfreundliche Games entschieden. Die Konsole ist perfekt für unterwegs und man kann online oder lokal mit Freunden und Familie spielen. Auf Nintendo Switch Lite funktionieren alle Spiele von Nintendo Switch, die den Handheld-Modus unterstützen. Mehr über die Konsole erfahrt ihr auf der Website von Nintendo. Da seht ihr auch die fünf tollen Farben, die es bisher gibt. Ich habe mich für Koralle entschieden. Eine richtige Gute-Laune-Farbe, finde ich. Aber kommen wir zurück zur Konsole: Zu meiner Freude war die Nintendo Switch Lite im Nu einsatzbereit. Nur kurz mit dem WLAN verbinden und ein oder mehrere Nutzer*innen anlegen und schon kann es losgehen. Eine Bedienungsanleitung braucht es dazu nicht einmal. Deshalb geht's auch direkt weiter mit den Spielen, die wir getestet haben. Yoshi's Crafted World Erinnert ihr auch noch an Yoshi aus der Ära von Nintendo 64? Die gute Nachricht für Nostalgiker*innen: Yoshi gibt es immer noch! In "Yoshi's Crafted World" geht es auf Schatzsuche. Der Mini-Dino Yoshi muss den beiden Fieslingen Kamek und Bowser Junior zuvorkommen und fünf Traumjuwelen finden, um die Crafted World zu retten. Denn ohne die Juwelen hat die Traumsonne der Yoshis keine Kraft. Dabei geht es im Jump-and-run-Spiel durch fast 20 unterschiedliche Welten vom Dschungel, übers Weltall bis ins Märchenbuchland und die Dinowüste. Und das Ganze sieht aus wie richtig aus Papier, Karton und weiteren Materialien gebastelt. Ein Traum für alle DIY-Fans. ;-) Bei unserer Mittleren ist beim Wort "Dino" eh schon alles gewonnen, aber die "gebastelten" Welten machen der ganzen Familie Spass. Mehr Kreativität geht fast nicht! Zu Beginn gibt es einiges zu lesen, aber dann geht es los mit dem Sammeln von Münzen und Grinseblumen und dem Verspeisen von Gegnern. Da kann die 7-Jährige sich schon in den Bastelwelten bewegen. Für uns also ein tolles Spiel zum Einstieg! Animal Crossing - New Horizons Seid ihr auch so reif für die Insel wie wir? Dann könnte "Animal Crossing - New Horizons" etwas für euch sein. Denn es geht genau darum: Tom Nook, der Chef von Nook Inc. verspricht mit seinem Reif-für-die-Insel-Paket ein sorgenfreies Leben auf einer eigenen Insel, wahlweise auf der Süd- oder der Nordhalbkugel. Je nachdem wie veränderungsfreudig man ist. Die zuerst noch naturbelassene Insel wird nach und nach bebaut, dekoriert und bepflanzt und wenn man es gut macht, lockt man weitere Bewohner*innen an. Das Besondere: Das Spiel läuft in Echtzeit und wie im echten Leben verändert sich nicht nur die Tageszeit, sondern auch die Jahreszeiten. Gut ist, dass man gleichzeitig nie unter Zeitdruck steht. Man hat alle Zeit der Welt, um zum Beispiel ein Bauwerk fertigzustellen. Das finde ich für Kinder besonders wichtig, so dass sie auch ohne Probleme pausieren können. Für unsere Kinder ist das Spiel noch etwas zu textlastig, aber ich denke, ab 9 Jahren kann das schon Spass machen. Wenn man als Eltern beim Lesen hilft, passt auch die Empfehlung vom "internet-abc" ab 7 Jahren. "Animal Crossing - New Horizons" bei Orell Füssli (CH)* "Animal Crossing - New Horizons" bei Thalia (DE)* "Animal Crossing - New Horizons" bei bei Thalia (AT)* Pikmin 3 Deluxe Die Ausgangslage in "Pikmin 3 Deluxe" könnte einer Dystopie entstammen: Auf dem Planeten Koppai geht nämlich die Nahrung aus und so machen sich Alph, Brittany und Charlie auf zum Planeten PNF-404. Doch schon bei der Landung gibt es Probleme, denn das Schiff der drei Entdecker*innen geht kaputt. Jetzt müssen sie nicht nur Nahrung suchen, sondern auch noch ihr Schiff reparieren. Zum Glück helfen ihnen die winzigen Pikmin, die süssen Geschöpfe, die an Pflanzen erinnern. Das Spiel bietet eine Mischung aus Abenteuer und Strategie, denn die unterschiedlichen Pikmin müssen schlau eingesetzt werden, um zum Beispiel Hindernisse zu beseitigen. Wir sind noch nicht weit mit Spielen und kennen erst die roten Pikmin, aber die super realistische Optik des Spiels überzeugt schon mal. Da das Spiel recht strategisch ist und man die unterschiedlichen Pikmin und ihre Fähigkeiten erst mal kennenlernen muss und oben drein auch noch die 3 Held*innen mit Nahrung versorgen, würde ich es nicht vor 10 Jahren empfehlen. Gewisse Empfehlungen liegen aber auch bei 8 Jahren. VERLOSUNG AUF INSTAGRAM: Gewinnt 2 Spiele! Habt ihr eine Nintendo Switch oder Nintendo Switch Lite oder habt vor, eine zu kaufen? Dann habe ich auf Instagram was für euch! Bei @mintundmalve könnt ihr ab Freitag, 1. Juli 2021, 1x Animal Crossing - New Horizons und 1x Pikmin 3 Deluxe gewinnen! Das wäre doch was für die bevorstehenden Sommerferien, oder nicht? Viel Glück und wir sehen uns drüben bei Insta! Eure Eliane. PS: Die Nintendo Switch Lite und die Spiele wurden mir als PR-Sample zur Verfügung gestellt. Like it? Pin it! Magst du meine Spieletipps? Dann freue ich mich sehr, wenn du dir den Pin dazu auf Pinterest merkst. * Links mit * sind Affiliate-Links / Werbelinks. Wenn du das Buch über diesen Link kaufst, bekomme ich vom jeweiligen Shop eine kleine Provision. Am Buchpreis ändert sich für dich nichts. Du hilfst mir aber so, den Blog ein kleines Bisschen zu refinanzieren. Vielen Dank!

  • Der Katze ist es ganz egal

    Habt ihr schon mal ein Buch gelesen, in dem ein Kind explizit trans ist? Ich glaube, "Der Katze ist es ganz egal" von Franz Orghandl ist tatsächlich mein erstes. Auf meinem Blog finden sich ein paar Bücher mit nicht-binären Figuren. Da ist aber die Geschlechtsidentität gar kein Thema. Das Geschlecht wird einfach offen gelassen und spielt auch für die Handlung keine Rolle. Ganz anders ist das in Franz Orghandls Kinderbuch "Der Katze ist es ganz egal" mit Illustrationen von Theresa Strozyk. Der erste Satz macht alles klar: "Leo hat einen schönen neuen Namen: Jennifer." (S. 9) Und damit sind wir mitten im Geschehen. Leo erwacht also eines Morgens und weiss, dass er eigentlich eine Sie ist und Jennifer heisst. Das Gefühl war natürlich schon lange da, aber der Name kam Leo bzw. Jennifer einfach so zugeflogen. So einfach und selbstverständlich gestaltet sich der Wandel vom Bub (bzw. Jungen) zum Mädchen allerdings nur für Jennifer selber und für die titelgebende Katze. Vor allem die Eltern und Grosseltern verstehen zu Beginn überhaupt nicht, warum Leo nicht mehr Leo heissen will. Und schon gar nicht, wieso er nicht mehr Leo, also ein Bub, sein möchte, sondern ein Mädchen. "Wir sind die Eltern, wir tun ihm nichts Gutes, wenn wir ihm hier keine Grenzen setzen!" "Grenzen, was er zu fühlen hat?" (S. 43) Zum Glück hat Jennifer aber in Anne und Gabriel ganz tolle Freund*innen und macht im Schulklo auch noch Bekanntschaft mit Stella, die sich gerne als Junge bzw. junger Mann gibt. Und weil auch die Lehrerin ganz patent ist und findet, Jennifer mache das mit ihrer Geschlechtsidentität und dem neuen Namen schon ganz gut und die Eltern sollen doch mal alle beide zum Gespräch aufkreuzen, kommt die Sache doch ins Rollen. Vor allem Jennifers Vater, der anfangs noch das Gefühl hat, es gehe darum, dem Kind Grenzen zu setzen, kommt ins Grübeln und trifft schliesslich eine Entscheidung. Ein Kinderbuch über das Wesentliche im Leben Franz Orghandl erzählt ganz einfühlsam und gleichzeitig witzig, von den inneren und äusseren Kämpfen, die Leo bzw. Jennifer auszutragen haben. Um sich in ihrer Geschlechtsidentität wohl und angenommen zu fühlen. Eins wird den Leser*innen dabei schnell klar: Wichtig ist nur der Mensch - das Geschlecht und der Name sollten nicht nur der Katze, sondern auch allen anderen egal sein. Die Autorin erzählt zwar in der dritten Person, aber trotzdem haben wir das Gefühl, ganz nah bei Leo/Jennifer zu sein und leiden mit ihm/ihr mit - und freuen uns natürlich auch mit, z.B. beim ersten Ausflug im Kleid. Das Kinderbuch wird immer wieder aufgelockert durch Theresa Strozyks Illustrationen und enthält viele österreichische Eigenheiten, die aber immer gut erklärt werden. Mit den vielen Dialogen und dem besonderen Humor aka Wiener Schmäh ist es für Kinder ab 9 Jahren bestens geeignet. Neben dem Thema Transgender bringt Gabriel mit seiner dunkleren Haut (allerdings nur auf dem Cover erkennbar) und seiner breiten Statur auch noch etwas Vielfalt in die Geschichte. Bei Gabriel setzt allerdings auch meine Kritik an, denn er wird durchgängig als "dicker Gabriel" bezeichnet, was ich als Fatshaming empfinde und deshalb für deplatziert halte. Nicht nur, aber gerade in einem Buch, das für Toleranz und Akzeptanz steht. Ein kleiner Wermutstropfen hat das Buch also, Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2021 hin oder her. Fazit Franz Orghandl erzählt in ihrem Kinderbuch "Der Katze ist es ganz egal" eine Transgender-Geschichte gleichsam voller Gefühl und Witz. Sie ist so nah an Leo bzw. Jennifer dran, dass es uns sofort geht wie der Katze: Ob nun Leo oder Jennifer ist ganz egal. Die österreichischen Begriffe und die witzigen Illustrationen von Theresa Strozyk verleihen dem Kinderroman zusätzlichen Charme. Von mir gibt's also eine grosse Leseempfehlung und die Hoffnung, dass wir bald wieder sowas Tolles von Franz Orghandl lesen dürfen. Die Fakten Der Katze ist es ganz egal Franz Orghandl (Text) Theresa Strozyk (Illustration) Klett Kinderbuch 104 Seiten Erschienen am 21.02.2020 Hardcover ISBN: 978-3-95470-231-2 Ab 9 Jahren Buch kaufen bei genialokal (DE)* Buch kaufen bei Thalia (DE)* Buch kaufen bei Orell Füssli (CH)* Buch kaufen bei Buchhaus (CH)* Buch kaufen bei Thalia (AT)* * Links mit * sind Affiliate-Links / Werbelinks. Wenn du das Buch über diesen Link kaufst, bekomme ich vom jeweiligen Shop eine kleine Provision. Am Buchpreis ändert sich für dich nichts. Du hilfst mir aber so, den Blog ein kleines Bisschen zu refinanzieren. Vielen Dank!

  • Flucht - ein Bilderbuch ohne Worte

    Issa Watanabe erzählt in ihrem Bilderbuch "Flucht" davon, wie es ist, auf der Flucht zu sein. Sie macht das ganz ohne Worte und erzählt doch so viel. Ende 2020 waren über 80 Mio. Menschen auf der Flucht, bedroht von Krieg, Verfolgung oder Menschenrechtsverletzungen (gemäss UNHCR). Schon das neunte Jahr in Folge ist diese Zahl gestiegen. Wie viel schlimmer die Pandemie die Situation für diese Menschen gemacht hat, kann man sich wohl gar nicht vorstellen. Auf der Flucht - vor dem Tod Issa Watanabe fasst das Unsagbare nicht in Worte, sondern in Bilder. In ihrem Silentbook zeigt sie, wie es ist, auf der Flucht zu sein. Der Hintergrund dunkel, nur die Umrisse der Bäume sind zu erkennen. Im Nacken immer der Tod auf einem Stelzenvogel. Ich habe leider nicht herausgefunden, was es damit auf sich hat. Die Farbe stimmt zwar nicht, aber vielleicht ist es eine Assoziation zum Benu, dem altägyptischen Totengott? Dieser wurde in der ägyptischen Mythologie in Vogelgestalt (z. B. als Purpurreiher) dargestellt, die einem im Jenseits die ungehinderte Fortbewegung ermöglichte. Die Tiere - ganz bunt und detailliert gezeichnet - machen sich mit wenigen Habseligkeiten auf den Weg. Sie helfen einander, kuscheln sich aneinander, geben Halt und Wärme, einige halten in der Nacht Wache. Sie besteigen ein Boot. Die Angst vor der Überfahrt, vor dem Ungewissen und der drohenden Gefahr durch die Naturgewalten ist ihnen ins Gesicht geschrieben. Das Boot kentert, nicht alle kommen an. Der Tod ist ihnen weiterhin auf den Fersen, kennt keine Grenzen, nimmt einige mit sich. Am Ende ein bisschen Farbe, ein bisschen Hoffnung. Das Buch transportiert unheimlich viel, nur mit den Bildern: die Ohnmacht, die einzige Möglichkeit, immer weiterzugehen, jedes Zurückschauen eine Gefahr. Und trotzdem ist da noch Hoffnung, hilft man sich, ist füreinander da. Sucht einen Ausweg, vielleicht eine neue Heimat. Die Illustratorin Issa Watanabe stammt aus Peru und lebt heute auf Mallorca. Sie hat schon mehrere Kinderbücher gestaltet, die aber nur auf Spanisch und teilweise auf Französisch erschienen sind (z.B. Ça suffit Mammouth !). "Flucht" ist das erste, das beim Hanser Verlag auf Deutsch erschienen ist. Das Gespräch eröffnen Der Verlag empfiehlt das Buch ab 3 Jahren. Sicher, man kann dann die Bilder zusammen anschauen. Aber ein Dialog darüber scheint mir in dem Alter noch sehr schwierig bis unmöglich. Meine Kinder hatten in dem Alter noch gar kein Vorstellung vom Tod, keinen Begriff von Flucht und keine Ahnung, was eine Grenze überhaupt ist. Letzteres ist übrigens gar nicht so banal, ich habe mal ein Seminar zum Thema besucht! Ich würde das Buch deshalb frühestens ab 5 Jahren empfehlen, wenn denn das Interesse da ist. Es kann aber zum Einstieg in die Diskussion oder um selber ins Erzählen zu kommen, auch mit älteren Kindern noch sehr wertvoll sein. Und die Bilder beeindrucken natürlich in jedem Alter. Fazit Issa Watanabe versteht es, mit ihrem Bilderbuch "Flucht" ein schwer greifbares Thema wie Flucht und Migration in seiner Tragweite, Traurigkeit, Ausweglosigkeit nur über Bilder schon für Kinder verständlich zu machen. Ein Silentbook, das zu Gesprächen Anlass gibt und vor allem den Erwachsenen zum Nachdenken über unsere Verantwortung auf der "anderen Seite". Die Fakten Flucht Issa Watanabe (Illustration) Hanser Verlag 40 Seiten Erschienen am 17.08.2020 Hardcover ISBN: 978-3-446-26822-7 Ab 5 Jahren Buch kaufen bei genialokal (DE)* Buch kaufen bei Thalia (DE)* Buch kaufen bei Orell Füssli (CH)* Buch kaufen bei Buchhaus (CH)* Buch kaufen bei Thalia (AT)* Issa Watanabe auf Instagram PS: Herzlichen Dank an den Hanser Verlag für das Rezensionsexemplar. Mehr zum Thema Flucht und Migration bei mint & malve Für Erwachsene Penelopes zwei Leben - Judith Vanistendael (Reprodukt 2021) In der Heimat meines Vaters riecht die Erde wie der Himmel - Samira El-Maawi (2021) Das Paradies meines Nachbarn - Nava Ebrahimi (btb Verlag 2020) Am Abend vor dem Meer - Khaled Hosseini (S. Fischer 2018) In der Fremde sprechen die Bäume arabisch - Usama Al Shahmani (Limmat 2018) Die Nacht von Lissabon - Erich Maria Remarque (KiWi Verlag 2017) Für Kinder Ich und meine Angst - Francesca Sanna (NordSüd 2019) Anne Frank. Kleine Bibliothek grosser Persönlichkeiten (Laurence King 2019) Der geheimnisvolle Koffer von Herrn Benjamin - Pei-Yu Chang (NordSüd 2017) - und weitere Buchtipps für mehr Weltoffenheit Die Flucht - Francesca Sanna (NordSüd 2016) Like it? Pin it! Magst du diesen Buchtipp zum Thema Flucht und Migration? Dann freue ich mich, wenn du dir den Pin auf Pinterest speicherst. * Links mit * sind Affiliate-Links / Werbelinks. Wenn du das Buch über diesen Link kaufst, bekomme ich vom jeweiligen Shop eine kleine Provision. Am Buchpreis ändert sich für dich nichts. Du hilfst mir aber so, den Blog ein kleines Bisschen zu refinanzieren. Vielen Dank!

  • Die Farbe von Zitronen. Eine Geschichte über Abschied und Erinnerung

    Heute zeige ich euch mit "Die Farbe von Zitronen" von Kenesha Sneed ein Bilderbuch über Trauer. Es ist so schön umgesetzt, dass es seine Leser*innen trotz schwerer Thematik bestärkt zurücklässt, ja sogar mit einer gewissen Leichtigkeit. In "Die Farbe von Zitronen" erzählt Kenesha Sneed die Geschichte von Eisha, die mit ihrer Mutter, einer Keramikkünstlerin, und ihrer Katze zusammenlebt. Wir erfahren bald, dass Eishas Papa nicht mehr da ist und sie ihn sehr vermisst. Unklar bleibt, ob er gestorben ist oder aus anderen Gründen nicht mehr bei seiner Familie ist. Eine Keramikform mag Eisha deshalb besonders - die gelbe Zitrone. Denn im letzten Sommer hat sie mit ihrem Vater noch Zitronen gepflückt. Nun sitzt sie gedankenverloren mit ihrer Form auf der Treppe vor dem Haus und träumt von Orten - wie dem Meer -, die sie mit ihrer Zitrone eines Tages besuchen könnte. Eisha spielt mit der Form, bis sie plötzlich... Knack! In viele kleine Stücke zerbricht. Und diese Stücke spiegeln Eishas Traurigkeit. "Was Eisha fühlt, ist schwer zu beschreiben - vielleicht als wäre da etwas, das zu schwer ist, um es zu tragen. Etwas, das für immer so bleibt." Eisha weiss zuerst nicht, was sie nun machen soll. Doch mit Hilfe ihrer Mutter gelingt es ihr, die Trauer anzunehmen - über die zerbrochene Form und den Verlust ihres Vaters - und aus den Scherben etwas Neues zu schaffen. Ton als kreatives, sinnliches und erdiges Element Dass Eishas Mutter Keramikkünstlerin ist und das Töpfern eine zentrale Rolle im Bilderbuch "Die Farbe von Zitronen" spielt, kommt nicht von ungefähr. Die afro-amerikanische Illustratorin aus Los Angeles ist nämlich selber Keramikerin, Künstlerin, Designerin und Art Direktorin. Entsprechend kommt auch die besondere Beziehung zum Element Ton in ihrem Bilderbuchdebut gut zur Geltung. Ton ist einmal weich und formbar, dann hart und zerbrechlich. Unendlich viele Formen und Farben sind möglich, er kann sich wandeln. Die Scherben der zerbrochenen Form werden zum Sinnbild für Eishas Verlust. Die Trauer darüber bricht aus Eisha heraus, als sie ihre Zitrone betrauert, die so eng an Erinnerungen an ihren Vater geknüpft war. In der Überwindung dieses scheinbar kleinen Alltagsunglücks findet sie auch einen Umgang mit ihrem emotionalen Verlust. Die Illustrationen sind passend dazu in warmen Erdtönen gehalten. Sie sind sehr abstrakt. Sneed arbeitet mit grossen Flächen und nur groben Strukturen. Auch auf Details in den Gesichtern verzichtet sie meist. Einige der Gesichter haben keinerlei Gesichtszüge. Eisha und ihre Eltern sind alle Personen of Color. Fazit Kenesha Sneed ist mit "Die Farbe von Zitronen" ein Bilderbuch gelungen, das sehr einfühlsam und mit kindgerechten Analogien von Verlust, Abschied, Trauer und Erinnerung erzählt. So kann das Kinderbuch einen Zugang zum Thema Trauer und zum Umgang damit schaffen. Kinder ab 4 Jahren werden leicht Parallelen zu ihrem Leben entdecken - egal, ob der Verlust nun so einschneidend ist wie bei Eisha oder scheinbar banal, wie bei einem verlorenen Kuscheltier. Die Fakten Die Farbe von Zitronen Eine Geschichte über Abschied und Erinnerung Kenesha Sneed (Text + Illustration) Kathrin Köller (Übersetzung aus dem Englischen) Prestel junior 52 Seiten Erschienen am 19.04.2021 Hardcover ISBN: 978-3-7913-7472-7 Ab 4 Jahren Buch kaufen bei genialokal (DE)* Buch kaufen bei Thalia (DE)* Buch kaufen bei Orell Füssli (CH)* Buch kaufen bei Buchhaus (CH)* Buch kaufen bei Thalia (AT)* Instagram-Account von Kenesha Sneed Website von Kenesha Sneed PS: Herzlichen Dank an Prestel junior (Penguin Randomhouse) für das Rezensionsexemplar. Weitere Kinderbuchtipps rund ums Thema Trauer von mint & malve Vor einer Weile habe ich sechs Kinderbuchtipps rund ums Thema Tod und Sterben zusammengestellt. Um Trauer ganz generell geht es auch einigen der Kinderbücher zum Thema Farben. Like it? Pin it! Magst du diesen einfühlsamen Kinderbuchtipp? Dann freue ich mich sehr, wenn du dir den Pin auf Pinterest merkst. * Links mit * sind Affiliate-Links / Werbelinks. Wenn du das Buch über diesen Link kaufst, bekomme ich vom jeweiligen Shop eine kleine Provision. Am Buchpreis ändert sich für dich nichts. Du hilfst mir aber so, den Blog ein kleines Bisschen zu refinanzieren. Vielen Dank!

  • Ein Weihnachtswunder

    Francesca Cavallo - ja, die von den Rebel Girls! - hat eine Weihnachtsgeschichte geschrieben. "Das Wunder von R." wartet nicht nur mit einer schönen Geschichte, sondern auch mit viel Diversität auf. Francesca Cavallo ist euch bestimmt ein Begriff als Co-Autorin der "Good Night Stories for Rebel Girls". Band 1, Band 2 und die Postkarten habe ich auf dem Blog schon besprochen. Band 3 ist auch schon erschienen und soll hier bald folgen. Unfreundlicher Empfang Aber kommen wir zum Wunder von R.: Die Geschwister Manuel, Camila und Shonda kommen kurz vor Weihnachten in einem neuen Land an. Ihr Heimatland mussten sie verlassen, weil sie zwei Mamas haben und Familien wie ihre dort nicht mehr erlaubt sind. Viel mehr erfahren wir nicht über die Familiengeschichte und die Umstände ihrer Flucht. Autorin Francesca Cavallo konzentriert sich auf das Ankommen im neuen Land und das ist leider nicht sehr erfreulich. Die Menschen begegnen der Familie Greco-Aiden mit Misstrauen. Oder besser gesagt: die Erwachsenen. Die Kinder wären durchaus neugierig und hätten Lust auf etwas Abwechslung. Besonders die gewitzte Olivia, die schon am Bahnhof mit ihrem "Koffermobil" in die Familie rasselt, aber von ihrer Mutter davon abgehalten wird, die Familie näher kennenzulernen. Doch Olivia wird in der Geschichte noch eine entscheidende Rolle spielen. So wie Olivias Mutter verhalten sich alle Erwachsenen in der Stadt R. Sie sind abweisend und ernst. Entsprechend langweilig ist es in R. Hier passiert zwar fast nie etwas Schlimmes, aber eben auch nichts Spannendes. Fast nie! Der Weihnachtsmann braucht Hilfe Isabella, die eine Mama von Manuel, Camila und Shonda, arbeitet in R. als Postbotin. An ihrem ersten Arbeitstag entdeckt sie ganz unten in ihrer Tasche einen Brief, der wundersamerweise an ihre drei Kinder adressiert ist. Wer hat denn schon ihre neue Adresse? Die haben sie doch noch gar niemandem mitgeteilt! Es stellt sich heraus, dass der Brief vom Weihnachtsmann höchstpersönlich kommt. Er ist im Verzug mit dem Geschenkeeinpacken und braucht die Hilfe der Geschwister. Morgen sollen 10 Elfen vorbeikommen, um mit den Kindern alle 230'119 Geschenke für die Kinder von R. einzupacken. Ob die Kinder und Elfen es schaffen, alle Geschenke einzupacken und so Weihnachten zu retten? Und wie kommt die neugierige und erfinderische Olivia wieder ins Spiel? Das müsst ihr in "Das Wunder von R." selber nachlesen! Vielfalt, Eigenständigkeit und Zusammenhalt werden hier grossgeschrieben Francesca Cavallo macht schon im Vorwort deutlich, was ihr wichtig ist: Tolerant zu sein, Vielfalt anzunehmen, immer kritische Fragen zu stellen und die Welt zum Besseren zu verändern. Und genau das widerspiegelt ihr Kinderbuch: Mit unterschiedlichen Familienkonstellationen - allen voran den zwei Mamas - bringt sie die Vielfalt von Familienformen ins Spiel. Nicht thematisiert, aber durch die Illustration deutlich wird die als selbstverständlich behandelte Vielfalt der Hautfarben. Besonders Olivia spielt in der Geschichte die Rolle einer Rebellin, die erfinderisch ist, die unsinnigen Erwachsenenregeln umgeht, abenteuerlustig ist, andere motiviert und sehr viel Sinn für Gemeinschaft und Zusammenhalt hat. Illustrationen, die Wärme ausstrahlen Die Illustrationen wirkten auf mich auf den ersten Blick amerikanisch. Aber weit gefehlt! Die junge Illustratorin Verena Wugeditsch stammt aus Österreich. Ich muss sagen, dass mir die Bilder anfangs etwas zu glattpoliert, zu niedlich, zu stark bearbeitet waren. Mit der Zeit habe ich mich aber damit angefreundet und finde, die Wärme, die sie ausstrahlen, passt perfekt zur Geschichte. Das Kinderbuch eignet sich durch das handliche Format (und damit die kleinen Seiten), die grosse Schrift, die kurzen Kapitel und die vielen Illustrationen perfekt für junge Leser*innen ab 8 Jahren. Fazit Francesca Cavallo erzählt in ihrem Kinderbuch "Das Wunder von R." nicht nur eine schöne, abenteuerliche Weihnachtsgeschichte. Sie vermittelt auch, was an Weihnachten wirklich wichtig ist: das Zusammensein. Sie macht deutlich, wie wichtig Toleranz von Verschiedenheit ist. Und schliesslich macht sie Kindern Mut, an sich zu glauben, eigene Wege zu gehen und auch mal den Erwachsenen zu zeigen, wie's anders gehen kann. Ein modernes Weihnachtsmärchen voller Spannung, Magie und Empathie. Die Fakten Das Wunder von R. Francesca Cavallo (Text) Verena Wugeditsch (Illustration) Daniela Papenberg (Übersetzung aus dem Italienischen) Mentor Verlag 128 Seiten Erschienen am 30.09.2020 Hardcover ISBN: 978-3-948230-15-9 Ab 8 Jahren PS: Herzlichen Dank an den Mentor Verlag für das Rezensionsexemplar. Like it? Pin it! Magst du diesen revolutionären Weihnachtsbuchtipp? Dann freue ich mich, wenn du dir den Pin dazu auf Pinterest merkst. #Kinderbuch #Weihnachten #Weihnachtsgeschichte #Weihnachtsmann #Vielfalt #Diversität #Klischeefrei #LGBTQ #FrancescaCavallo #MentorVerlag #Elfen #Abenteuer #Magie

  • Die Stadt der Tiere

    Bäm! Joan Negrescolor präsentiert uns mit "Die Stadt der Tiere" ein Bilderbuch, das vor lauter Farben und Fantasie regelrecht explodiert. Nina leb in der Dschungelstadt. Eine Grossstadt, die von der Natur zurückerobert wurde. Die Häuser sind umgeben und überwachsen von Pflanzen, überall hat es riesige tropische Bäume und es tummeln sich die wilden Tiere. Nina ist mit den Tieren befreundet, mit Affe, Elefant, Wildschwein, Krokodil, Nilpferd und vielen mehr. Und sie erzählt ihnen Geschichten. Die Tiere lieben sie, die einen Märchen, die anderen Gedichte, die dritten Abenteuergeschichten aus dem Weltall. So unterschiedlich die Geschmäcker der Tiere sind, eine Geschichte gefällt allen am besten: Die Geschichte von den Tieren und der Dschungelstadt. Und so wird in diesem Buch eine Geschichte in der Geschichte erzählt, die so offen bleibt, dass sie zum eigenen Fabulieren und Fantasieren einlädt. Gleichzeitig zeichnet die Rückeroberung der Stadt durch die Natur das Bild einer Utopie, in der Mensch, Tier- und Pflanzenwelt wieder in Einklang leben. Ausdrucksstarke Illustration Der katalanische Designer und Illustrator Joan Negrescolor hat die Geschichte mit nur drei kräftigen Grundfarben - Hellrot, Gelb und Türkisblau - im Stile von Linoldrucken illustriert. Durch die Überlagerung der Farben ergeben sich Grün, Braun und Schwarz. Gedruckt wurde es mit fünf separaten Pantone-Farben. Die verschiedenen Schichten, in denen sich Tiere, Pflanzen, Gebäude und technische Errungenschaften bildlich überlagern passen perfekt zum Inhalt. Durch die Vielschichtigkeit lassen sich die doppelseitigen Illustrationen auch wie Wimmelbilder immer und immer wieder betrachten. Die Bilder muten gleichzeitig modern und retro an. "Die Stadt der Tiere" wurde schon mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem White Ravens Award, dem Gran Juncedo Award und dem Bologna Ragazzi Award. Fazit Habt ihr Lust auf ein Buch, das gute Laune macht und die Fantasie anregt? Dann ist das Bilderbuch "Die Stadt der Tiere" von Joan Negrescolor genau das Richtige für euch. Die Geschichte um Nina und ihre Tiere in der Dschungelstadt ist so kraftvoll und bunt illustriert, dass die Energie garantiert auf die kleinen und grossen Leser*innen überspringt! Die Fakten Die Stadt der Tiere Joan Negrescolor (Text + Illustration) Katja Alves (Übersetzung aus dem Portugiesischen) Midas Verlag 40 Seiten Erschienen am 18.05.2021 Hardcover ISBN: 978-3-03876-155-6 Ab 3 Jahren Buch kaufen bei genialokal (DE)* Buch kaufen bei Thalia (DE)* Buch kaufen bei Orell Füssli (CH)* Buch kaufen bei Buchhaus (CH)* Buch kaufen bei Thalia (AT)* Website von Joan Negrescolor PS: Herzlichen Dank an den Midas Verlag für das Rezensionsexemplar. Like it? Pin it! Magst du diesen bunten Bilderbuchtippp? Dann freue ich mich sehr, wenn du ihn dir als Pin bei Pinterest merkst oder ihn in den Social Media teilst! * Links mit * sind Affiliate-Links / Werbelinks. Wenn du das Buch über diesen Link kaufst, bekomme ich vom jeweiligen Shop eine kleine Provision. Am Buchpreis ändert sich für dich nichts. Du hilfst mir aber so, den Blog ein kleines Bisschen zu refinanzieren. Vielen Dank!

  • Warum der Ohrwurm einen Frosch im Hals hat

    (Werbung/Verlosung) Habt ihr euch schon mal gefragt, wie es zum Ausdruck "Bücherwurm" kam oder wieso wir redensartlich manchmal "auf dem Schlauch stehen"? Dann liefert euch das Buch "Warum der Ohrwurm einen Frosch im Hals hat" von Anna Biß und Tim Möller-Kaya Antworten! Die Glückspilze unter euch, können übrigens ein Exemplar des Buchs gewinnen! Andere Kinder sammeln Steine oder Federn. Ich habe als Kind Sprichwörter gesammelt. Okay, Steine und Federn natürlich auch. Klar, dass ein Sprichwort-Freak ein Buch über Redensarten wie "Warum der Ohrwurm einen Frosch im Hals hat" haben muss. Ich kann das Buch von Anna Biß mit Illustrationen von Tim Möller-Kaya aber auch allen anderen empfehlen. Tierisch spannende Fakten rund um Redewendungen Anna Biß erklärt uns in ihrem Buch Bedeutung und Herkunft ganz vieler Redewendungen. Gegliedert ist das unterhaltsame und gleichzeitig informative Sachbuch in die Kapitel "Tierisch verrückt", "Aus der Küche", "Zwischen Himmel und Erde", "Von Kopf bis Fuss und "Dumm gelaufen". Dazwischen werden immer wieder einzelne bildhafte Begriffe wie der bereits erwähnte Bücherwurm, die Brillenschlange, der Partylöwe oder der Schweinehund erklärt. So erfahren wir, weshalb man mit guten Freunden Pferde stehlen kann, was es bedeutet, nicht mehr alle Tassen im Schrank zu haben oder was passiert, wenn man aus allen Wolken fällt. Besonders gefallen haben mir Hinweise auf sprachliche oder regionale Unterschiede. So haben unsere französischen Nachbar*innen keinen Frosch, sondern eine Katze im Hals und in England sind junge und unerfahrene Menschen nicht grün, sondern feucht hinter den Ohren. Auch die Hinweise darauf, dass einige Ausdrücke frauenfeindlich oder sonst nicht gerade freundlich sind, finde ich sehr hilfreich. Die Erläuterungen zu den einzelnen Redensarten sind einfach und unterhaltsam formuliert, ohne zu einfach oder verkürzt zu sein. Ist zum Beispiel die Herkunft nicht ganz klar, weist die Autorin auch wahrheitsgemäss darauf hin. Die witzigen Illustrationen von Tim Möller-Kaya und das eingestreute Faktenwissen (z.B. über die Kühe, die man vom Eis holt, oder (treulose) Tomaten) runden das Gesamtpaket ab. Da in der Schweiz einige der vorgestellten Redewendungen nicht gebräuchlich sind und wir teils andere kennen, war auch für mich noch viel Neues dabei. Zum gemeinsamen Lesen würde ich das Buch ab etwa 7 Jahren empfehlen, zum Selberlesen ab 9 Jahren. Super nutzbar ist es sicher auch für den Deutschunterricht. Über die Redewendungen kann man toll über unseren Sprachgebrauch und dessen Entwicklung ins Gespräch kommen und Freude an der Sprache wecken. Wenn meine Tochter mich das nächste Mal nur mit grossen Augen anschaut, wenn ich "auf dem Schlauch stehe", zücke ich einfach dieses Buch und wir stürzen uns in die spannende Welt der Sprache. Wer am Ende des Buches noch nicht genug hat oder sichergehen will, dass ihr*ihm kein Bär aufgebunden wurde, der*die findet unter www.warum-magazin.de/quellen eine Zusammenfassung, wo und wie das Warum!-Team für das Buch recherchiert hat, sowie sämtliche Quellen. Umweltfreundlicher Hinweis: Das Buch vom Warum!-Magazin wurde in Deutschland gedruckt und für jedes verkaufte Exemplar fliessen 15 Cent an den Verein Heckenretter e.V., der Wildhecken pflanzt, um CO2 aus der Atmosphäre dauerhaft zu binden und wertvollen Lebensraum zu bieten. Fazit "Warum der Ohrwurm einen Frosch im Hals hat" von Anna Biß und Tim Möller-Kaya ist ein witzig-informatives Sachbuch über Redewendungen im deutschen Sprachgebrauch. Kinder ab 9 Jahren erfahren darin mehr über die Herkunft und Bedeutung zahlreicher Redewendungen vom Anstandswauwau bis zur Zimtzicke. Ein Buch, das die bildhafte Sprache feiert und dazu anregt, sprachlich so richtig "auf die Kacke zu hauen"! Die Fakten Warum der Ohrwurm einen Frosch im Hals hat ... und andere Kuriositäten aus der Welt der Redewendungen Anna Biß (Text) Tim Möller-Kaya (Illustration) Warum!-Magazin 80 Seiten Erschienen Hardcover mit Leinenrücken ISBN: 978-394943100-5 Ab 7 Jahren (zum Zusammenlesen), ab 9 Jahren (zum Selberlesen) Zum Familienmagazin Warum! PS: Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar ans Warum!-Magazin. VERLOSUNG 1 EXEMPLAR "WARUM DER OHRWURM EINEN FROSCH IM HALS HAT" Mit Unterstützung des Warum!-Magazins darf ich ein Exemplar des Buches an euch verlosen. Ihr könnt hier, bei Instagram oder Facebook in den Lostopf hüpfen und so insgesamt 3 Lose holen. So geht's: Schreib in den Kommentaren, welche Redewendung du im Alltag häufig benutzt. Die Verlosung startet mit Freischaltung der Posts und endet am Montag, 21. Juni 2021, 23:59 Uhr. Teilnahmebedingungen: Du bist mindestens 18 Jahre alt und wohnst in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Das Los entscheidet über die*den Gewinner*in. Im Falle des Gewinns wirst du hier bzw. auf Facebook oder Instagram benachrichtigt. Rechtsweg und Barauszahlung sind ausgeschlossen. Der Versand erfolgt über das Warum!-Magazin. Zu diesem Zweck gebe ich die Adresse der Gewinnerin / des Gewinners an das Magazin weiter. Like it? Pin it! Magst du diesen Buchtipp? Dann freue ich mich sehr, wenn du dir den Pin dazu auf Pinterest merkst.

  • Dreissig Minuten, dann ist aber Schluss!

    Ich muss zugeben, ich hätte mehr erwartet vom Ratgeber "Dreissig Minuten, dann ist aber Schluss!" von Patricia Cammarata. Mehr Regeln. Wieso das Unerwartete manchmal ganz gut ist, erfahrt ihr in diesem Artikel. Und für die Kinder habe ich auch noch was dabei, was Digitales natürlich! Von Ratgebern erwartet man sich ja gemeinhin etwas theoretischen Exkurs, anschauliche Beispiele aus dem echten Leben, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und 237 goldene Regeln, wie xy garantiert klappt - ohne Nervenzusammenbruch auf Seiten der Kinder und/oder Eltern. Dass Patricia Cammarata diese Erwartungen in ihrem Buch "Dreissig Minuten, dann ist aber Schluss!" nicht erfüllen wird, stellt sie gleich zu Beginn klar. Ihre Antworten auf drängende Elternfragen wie "Machen Computerspiele und Soziale Medien süchtig?" oder "Wann ist der richtige Zeitpunkt, dem Kind ein Smartphone zu kaufen?" fallen immer ehrlich aus: Es kommt darauf an. Medienerziehung heisst "Im Gespräch bleiben" Auch in Sachen Medienerziehung ist eben nichts einfach schwarz oder weiss. Von unseren Illusionen und falschen Erwartungen befreit, nimmt uns Patricia Cammarata ganz locker bei der Hand und führt durch eine Vielfalt von Themen im wild wuchernden, uferlosen, üppigen, bunten, zuweilen gefährlichen, aber auch sozialen, emotionalen, produktiven, kreativen, witzigen Mediendschungel. Dabei bleibt sie einigen Grundsätzen treu, die ich so zusammenfassen würde: Beziehung statt Erziehung. Selber bzw. zusammen ausprobieren. Im Gespräch bleiben. Das Wichtigste ist demnach - wie in anderen Bereichen auch -, dass die Eltern-Kind-Bindung stark ist. Denn dann kommen die Kinder bei Problemen und Gefahren rund um die Mediennutzung zu den Eltern und das ist elementar. Zudem werden gemeinsam aufgestellte (und sinnvoll erscheinende) Regeln auch besser eingehalten. Und man kann mit Kindern nur auf Augenhöhe ihre Mediennutzung diskutieren, wenn man weiss, womit sie sich beschäftigen (oder aus guten Gründen auch nicht). Und auch nur dann, kann man Gefahren gewisser Medien korrekt einschätzen und sinnvolle Schutzmassnahmen ergreifen. Da sich sowohl die Kinder als auch ihr Umfeld und die Medien selbst immer weiterentwickeln, heisst es, am Ball bleiben! Auch wenn das bedeutet, Game 257 selber auszuprobieren, die AGBs von App 1213 durchzulesen und immer wieder neue Regeln auszuhandeln. Und es heisst, die Kinder aufzuklären (im weitesten Sinne) und sie über versteckte Gefahren oder Marktmechanismen u.ä. zu informieren. Hat man diese Basics einmal verinnerlicht, macht die Lektüre von "Dreissig Minuten, dann ist aber Schluss!" richtig Spass. Ich habe da von Dingen gelesen, von denen ich nie zuvor etwas gehört habe, z.B. von "Let's Plays" oder "FOMO" und ich habe selbst richtig Lust bekommen, tiefer in die digitale Welt, z.B. die der Games einzutauchen. Ausserdem finde ich es herrlich entspannend, so offen - aber nicht naiv - auf neue (oder nicht mehr so neue) Medienangebote zuzugehen und auch die Kinder lieber aufgeklärt und informiert als mit 1'000 Regeln, die sie noch so gerne brechen, einfach mal machen zu lassen (zuerst einmal mit Begleitung natürlich!). Von Digital Natives, Youtube, Games und mehr Mit ihrer humorvollen Art erklärt Patricia Cammarata anschaulich und mit ganz viel Hintergrundwissen, was bei Youtube so abgeht, wo das Problem bei WhatsApp liegt, was (Cyber-)Mobbing und Grooming ist und was davor schützt (ihr ahnt es: Aufklärung!). Sie geht auf die Funktionsweisen von Snapchat, Instagram, TikTok und anderen sozialen Plattformen ein. Sie bringt uns die Faszination rund um Computerspiele näher, thematisiert die (oft überschätzte) Suchtproblematik rund ums Spielen und Surfen. Kommt auf Pornos zu sprechen (denn darauf werden Kinder/Jugendliche unweigerlich stossen im Internet, Filter und Verbote hin oder her), geht kurz auf Augmented und Virtual Reality ein und spricht Hörspiele, Hörbücher und Podcasts an. Hörspiele, häääh? Werdet ihr vielleicht auch sagen. Ich hab doch früher auch stundenlang Kassetten gehört und ziehe mir jetzt Podcasts am Laufenden Band rein. Eben! ;-) Für mich besonders einleuchtend ist auch ihr Ansatz, Kinder möglichst dazu zu bringen, Medien nicht nur passiv zu konsumieren, sondern produktiv und kreativ zu nutzen. Denn mit digitalen Medien lässt sich durchaus etwas erschaffen, lassen sich Probleme lösen, neue Wege finden, sich (kreativ) ausleben. Man denke nur ans Programmieren, an Stop-Motion-Filme oder digitale Zeichnungsprogramme. Die Zukunft wird nicht ohne digitale Medien stattfinden. Es gilt also nicht, Kinder kategorisch davon abzuhalten, sondern sie medienkompetent zu machen! Und quasi als Backup aus dem Zeitalter von DOS-Befehlen, Packman und piepsenden Modems beratend zur Seite zu stehen. Fazit Patricia Cammarata gelingt es mit "Dreissig Minuten, dann ist aber Schluss", Eltern humorvoll ans Thema Mediennutzung heranzuführen. Ihr Ansatz der Auseinandersetzung mit den Kindern und ihrem Medienkonsum auf Augenhöhe ist genauso bestechend wie entspannend. Anstatt gewisse (neue) Medien aufgrund von Halbwissen zu verteufeln, sollten wir Erwachsene uns besser damit auseinandersetzen und so fit genug werden, um die Kinder auf ihrem (eigenen) Weg durch den Mediendschungel zu begleiten. So vermittelt Patricia Cammarata anstelle von massenhaft Regeln (zum Vergessen) eine offene, konstruktive Haltung zu Medien. Ich habe nach der Lektüre jedenfalls richtig Lust, mich mit meinen Kindern gemeinsam durch den Mediendschungel zu schlagen - ohne ideologische Scheuklappen! Die Fakten Dreissig Minuten, dann ist aber Schluss! Mit Kindern tiefenentspannt durch den Mediendschungel Patricia Cammarata (Text) Katja Berlin (Illustrationen) Eichborn 317 Seiten Erschienen am 27.03.2020 Taschenbuch ISBN: 978-3-8479-0049-8 Buch kaufen bei genialokal (DE)* Buch kaufen bei Thalia (DE)* Buch kaufen bei Orell Füssli (CH)* Buch kaufen bei Buchhaus (CH)* Buch kaufen bei Thalia (AT)* Der grosse Digital-Check: Kinder aufklären und informieren mit Checker Tobi Und hier kommt passend zum Buch für die Eltern ein Tipp für die Kinder: Checker Tobi, viele von euch kennen ihn bestimmt von der gleichnamigen Sendung im Bayerischen Rundfunk, gibt es jetzt auch als coole Sachbuchreihe und als Hörspiel (als Download oder auf CD). Wir durften die ersten beiden CDs probehören und finden sie toll. Besonders empfehlen möchte ich euch an dieser Stelle "Checker Tobi - Der grosse Digital-Check". Darin erklärt Tobi in seiner gewohnt lässigen Art alles rund um Smartphone, Internet und Social Media. Es geht darum, was "digital" überhaupt heisst, wie Programmieren funktioniert, was das Internet ist oder wie wichtig Datenschutz und das Recht am eigenen Bild sind. Alles Themen, die auch Patricia Cammarata in ihrem Buch für Erwachsene vermittelt. Das Hörspiel von Checker Tobi richtet sich an Kinder ab 8 Jahren und verbindet super die Vermittlung von Sachwissen mit einer kleinen Geschichte rund um Tobi und das Robotermädchen Roberta. Auch ein paar Checker-Witze dürfen natürlich nicht fehlen und schon gar nicht die berühmten Checker-Fragen! Im ergänzenden Booklet gibt es weiterführende Links und einige Regeln zum Verhalten im Internet. Die Fakten Checker Tobi - Der große Digital-Check: Smartphone, Internet, Social Media – Das check ich für euch! Gregor Eisenbeiß Hörspiel mit Tobias Krell und Paulina Rümmelein cbj audio 58 Minuten Erschienen am 08.03.2021 Hörbuch CD ISBN: 978-3-8371-5473-3 Ab 8 Jahren Hörbuch kaufen bei genialokal (DE)* Hörbuch kaufen bei Thalia (DE)* Hörbuch kaufen bei Orell Füssli (CH)* Hörbuch kaufen bei Buchhaus (CH)* Hörbuch kaufen bei Thalia (AT)* PS: Herzlichen Dank an Eichborn und cbj audio für die Rezensionsexemplare. * Links mit * sind Affiliate-Links / Werbelinks. Wenn du das Buch über diesen Link kaufst, bekomme ich vom jeweiligen Shop eine kleine Provision. Am Buchpreis ändert sich für dich nichts. Du hilfst mir aber so, den Blog ein kleines Bisschen zu refinanzieren. Vielen Dank!

  • Alle gehen in die Schule - ein Bilderbuch zum Schulstart

    Habt ihr bald eine Erstklässlerin oder einen Erstklässler zuhause? Mit "Alle gehen in die Schule" von Anna Fiske kann man sein Kind wunderbar vielfältig auf den Schulstart vorbereiten. Wie geht das eigentlich mit dem "In-die-Schule-Kommen"? Was passiert am ersten Schultag? Wie sieht es im Klassenzimmer aus? Und was macht man in der Pause? Fragen über Fragen, die die grossen Kindergartenkinder beschäftigen. Abgesehen von einem kurzen Schulbesuch kriegt man ja als Kind oft auch wenig Einblick in den Schulalltag, vor allem wenn man keine grossen Geschwister hat. So geht Schule Anna Fiske gibt in ihrem Bilderbuch "Alle gehen in die Schule" eine Antwort auf diese und viele weitere Fragen. So bekommen die Kinder vor dem Schulstart eine Vorstellung davon, was sie erwartet, und werden dazu animiert, ihre noch offenen Fragen zu stellen. So bietet sich natürlich auch die Möglichkeit, auf allfällige Sorgen und Unsicherheiten einzugehen. Die schwedisch-norwegische Autorin und Illustratorin startet konsequenterweise ganz am Anfang: beim ersten Schultag. Da werden die neuen Schüler*innen erstmal herzlich willkommen geheissen. Danach geht es um das Gebäude der Schule mit den ganzen Räumlichkeiten, der Einrichtung und dem Pausenplatz. Danach stellt Anna Fiske das Personal vor, allen voran natürlich die Lehrer*innen, aber auch Assistent*innen, die Rektorin, der Sozialpädagoge und der Hausmeister kriegen ihren Auftritt. Auch die Inhalte des Unterrichts dürfen natürlich nicht fehlen. Toll ist, dass es sowohl ums Lernen als auch ums Spielen geht und auch das Sozialverhalten spielt eine Rolle. Wir haben verständlicherweise einige Unterschiede zum Schweizer Schulsystem entdeckt. So sind Mittagstisch und Hort hier oft in einem anderen Gebäude, es gibt keine AGs, der Sozialpädagoge heisst Schulsozialarbeiter und das Mäppchen ist hier ein Etui. Auch die Apfelsine (oder im Original: "appelsin") ist hier nicht gebräuchlich, wir nutzen nur das Wort "Orange". Auf Hochdeutsch passt es, aber vielleicht wäre auch da der Apfel etwas gängiger. Diese Kleinigkeiten lassen sich entweder beim Vorlesen schnell ersetzen oder man spricht über die spannenden Unterschiede. Durch die direkte Ansprache fühlen sich die jungen Zuhörer*innen einbezogen und können erzählen, wie das bei ihnen aussieht oder wie sie es sich vorstellen. Anna Fiske macht auch deutlich, dass es normal ist, dass in der Schule erst einmal alles neu ist und dass es den anderen Kindern ja genau gleich geht. So macht "Alle gehen in die Schule" empathisch und humorvoll mit dem neuen Alltag vertraut und die Kinder blicken nach der Lektüre bestenfalls motiviert und neugierig ihrem Schulstart entgegen. Vielfältig illustriert Anna Fiskes Illustrationen kommen gewohnt einfach daher, mit grossen Kulleraugen und lustigen Gesichtsausdrücken. Die Kinder haben unterschiedliche Hautfarben, die Erwachsenen tragen auch mal ein Kopftuch. Es gibt nicht nur Anna und Erik, sondern auch Hasan. Und ein Junge darf auch mal in ein Prinzessinnenkleid schlüpfen, während die Mädchen Fussball spielen. Vielfältig, aber mit Luft nach oben Ein paar kleine Kritikpunkte muss ich anbringen: Oft wird durch das Abwechseln von männlicher und weiblicher Form gegendert, aber an einigen Stellen ging das auch vergessen. Dann heisst es oft nur "Schüler" oder "Klassenkameraden" etc. Es kommen zwar Frauen mit Kopftüchern vor, diese finden sich aber leider nur unter den Assistentinnen und dem Betreuungspersonal und nicht als Lehrerin. Kinder mit Handicap sieht man keine, auch kein Treppenlift oder ähnliches. Schade finde ich auch, dass die Mädchen mit Mädchen befreundet sind und die Jungen mit Jungen. Da hätte man ruhig ein paar Klischees durchbrechen können. Fazit Anna Fiske macht mit ihrem Bilderbuch "Alle gehen in die Schule" richtig Lust auf den ersten Schultag und alles, was danach kommt. Kindern vor dem Schuleintritt bietet das Buch einen tollen Anlass, um über ihren Schulstart zu sprechen, offene Fragen zu stellen und Unsicherheiten zu thematisieren. Ein vielfältiges Sachbuch, das den Übergang in die Schule zuhause oder im Kindergarten wunderbar begleiten kann. Die Fakten Alle gehen in die Schule Anna Fiske (Text + Illustration) Ina Kronenberger (Übersetzung aus dem Norwegischen) Hanser Verlag 72 Seiten Erschienen am 17.05.2021 Hardcover ISBN: 978-3-446-26950-7 Ab 4 Jahren Buch kaufen bei genialokal (DE)* Buch kaufen bei Thalia (DE)* Buch kaufen bei Orell Füssli (CH)* Buch kaufen bei Buchhaus (CH)* Buch kaufen bei Thalia (AT)* PS: Herzlichen Dank an Klett Kinderbuch für das Rezensionsexemplar. Mehr Kinderbücher zum Schulstart und für Erstleser*innen Ich bin anders als du - Ich bin wie du: Das grosse Bilderbuch zum Vor- und Mitlesen - Constanze von Kitzing (Carlsen 2021) Das Schulschwein - Andrea Liebers, Susanne Göhlich (Peter Hammer Verlag 2019) Kinderbuch-Boxen für Erstleser*innen von SJW (2018) Das Zebra unterm Bett - Markus Orths, Kerstin Meyer (Moritz Verlag 2015) Like it? Pin it! Magst du diesen Buchtipp zum Schulstart? Dann freue ich mich sehr, wenn du dir den Pin auf Pinterest merkst. * Links mit * sind Affiliate-Links / Werbelinks. Wenn du das Buch über diesen Link kaufst, bekomme ich vom jeweiligen Shop eine kleine Provision. Am Buchpreis ändert sich für dich nichts. Du hilfst mir aber so, den Blog ein kleines Bisschen zu refinanzieren. Vielen Dank!

  • Penelopes zwei Leben - eine Graphic Novel aus dem Krieg

    Judith Vanistendael legt mit "Penelopes zwei Leben" eine eindringliche Graphic Novel über das Leben einer Mutter, Ehefrau und Chirurgin vor. Ein Leben zwischen syrischem Kriegschaos und belgischer Familienidylle. Penelope arbeitet einen grossen Teil des Jahres als Chirurgin in einem Feldkrankenhaus in Aleppo. Ihre Patient*innen sind oft jung, manche noch Kinder, und nicht immer kann sie ihnen helfen. Seit zehn Jahren operiert sie nun schon im Kriegsgebiet, als sie Ende 2015 nach Brüssel zu ihrer Familie heimkehrt: zum liebenden, verständnisvollen Ehemann und zur Tochter, die bald 14 Jahre alt wird. Doch sie holen sie mittlerweile nicht mehr vom Flughafen ab, sind sich zu gewohnt, dass sie verschwindet und irgendwann wieder auftaucht, um kurz darauf wieder zu verschwinden. Familienleben oder Kriegsrealität? Parallel zu den Szenen in Aleppo zeigt Vanistendael in "Penelopes zwei Leben" Szenen ihrer jugendlichen Tochter, die zum ersten Mal ihre Tage bekommt. Weil ihre Mutter nicht da ist, sucht sie Rat bei ihrer Grossmutter. Zurück in Brüssel hat Penelope verständlicherweise Mühe, sich wieder ins Familienleben einzugliedern, den Zugang zu ihrer Tochter zu finden. Ein Stück aus Syrien, aus dem Krieg, ist immer dabei. Und so erscheinen die üblichen Probleme ihres Umfeldes geradezu banal. Judith Vanistendaels Graphic Novel berichtet von der ganzen Brutalität des Krieges und von der Hilflosigkeit der Menschen, die zu helfen versuchen. Damit wirft die Autorin natürlich auch Fragen an die Leser*innen auf, wie sie mit dem Schicksal der Flüchtlinge und Kriegsopfer vor den Toren Europas leben können. Was sie (du, ich, wir) dagegen tun oder auch nicht. Und wie wir diese brutale Realität oft aus unserem Alltag ausklammern, genauso wie Penelope das auch versucht, um überhaupt so etwas wie ein Familienleben führen zu können. Diese düsteren Seiten des Buches werden ergänzt um fast beschwingte oder sagen wir erfreulich normale Szenen aus dem Familienleben, wo das grösste Problem auch mal der richtige Wein, der nächste Lateintest oder eine angeblich zu grosse Nase ist. Die Aquarell-Zeichnungen, manchmal zerfliessend und transparent, schaffen einen weiteren Kontrast zur Schwere des Themas. Homers Odyssee auf den Kopf gestellt Vanistendael beginnt ihre Graphic Novel mit einer Anspielung auf Homers "Odyssee": "Mein Name ist Penelope. Ich webe nicht. Ich warte nicht. Ich habe keinen Sohn." In Homers Epos wartet Penelope auf die Rückkehr ihres Ehemanns Odysseus aus dem Trojanischen Krieg. Hier ist es umgekehrt: Penelope verlässt das zuhause, begibt sich auf eine Irrfahrt in den syrischen Bürgerkrieg, mit unbestimmtem Ausgang, zurück lässt sie Ehemann und Tochter. Es gibt weitere Bezüge, wie dass der Ehemann Dichter ist oder die Tochter Helena heisst. Kenner*innen von Homers Werk können bestimmt noch weitere Details oder Ebenen ausmachen, die sich auf das griechische Epos beziehen lassen. Klar ist, Judith Vanistendael kehrt damit die gängigen Rollenmodelle um. Die berufstätige, unabhängige Frau, die fern der Familie zu helfen versucht, steht dem umsorgenden Ehemann gegenüber, der sich um Kind und Haus kümmert und auf die Rückkehr der Ehefrau wartet. Moria als Anstoss für das Buch Im Buch findet sich auch eine Reportage der belgischen Autorin und Comiczeichnerin aus dem Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos. Der Besuch in Moria war ein Auslöser für die vorliegende Geschichte und wie "Penelopes zwei Leben" ist auch die Reportage Vanistendaels Tochter Hanna (damals 15 Jahre alt) gewidmet. Fazit Judith Vanistendael zeichnet mit "Penelopes zwei Leben" ein eindringliches Porträt einer Frau, die zerrissen ist zwischen der Liebe zu ihrer Familie und dem Wunsch, den Kriegsopfern dieser Welt zu helfen. Dabei gelingt es Vanistendael mit ihrer Graphic Novel einen äusserst authentischen Einblick in Penelopes Leben und in ihren Familien- und Beziehungsalltag zu geben. Eine grosse Lese- und Anschauempfehlung, auch zwei- oder dreimal. Gerade mit den Bezügen zu Homer würde sich das Buch auch für einen Lesekreis eignen. Die Fakten Penelopes zwei Leben Judith Vanistendael (Text, Illustration, Handlettering) Andrea Kluitmann (Übersetzung aus dem Niederländischen) Reprodukt Berlin 176 Seiten Erschienen am 04.03.2021 Hardcover ISBN: 978-3-95640-241-8 Buch kaufen bei genialokal (DE)* Buch kaufen bei Thalia (DE)* Buch kaufen bei Orell Füssli (CH)* Buch kaufen bei Buchhaus (CH)* Buch kaufen bei Thalia (AT)* PS: Herzlichen Dank an den Reprodukt Verlag für das Rezensionsexemplar. Like it? Pin it! Magst du diesen Graphic Novel-Tipp? Dann freue ich mich, wenn du dir den Pin dazu auf Pinterest merkst und so andere Leser*innen darauf aufmerksam machst. * Links mit * sind Affiliate-Links / Werbelinks. Wenn du das Buch über diesen Link kaufst, bekomme ich vom jeweiligen Shop eine kleine Provision. Am Buchpreis ändert sich für dich nichts. Du hilfst mir aber so, den Blog ein kleines Bisschen zu refinanzieren. Vielen Dank!

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