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  • Folge deiner Fantasie

    Im Herbst kommt hier zuverlässig die Lust auf poetische Kinderbücher auf. Ist das bei euch auch so? "Am Fluss" von Marc Martin überzeugt mit den wunderschönen Illustrationen und der ruhigen Atmosphäre. Mit Fantasie durch die Welt Schon auf dem Vorsatzpapier sehen wir ein Mädchen, das an seinem Pult sitzt und aus dem Fenster schaut. Ein Fluss nähert sich von links und entfernt sich rechts wieder in Richtung Horizont. Wie es wohl wäre, in einem Boot den Fluss hinunterzutreiben? Das Mädchen nimmt uns mit auf seine Gedankenreise im silbernen Boot. Von der Stadt, übers Land, bis zum Meer Durch die geschäftige Stadt, vorbei an rauchenden Fabrikschornsteinen, raus aufs Land, durch Berge und Täler und sogar einen Wasserfall hinunter treibt das Mädchen - immer dem Meer entgegen. So sehen wir auf jeder Doppelseite eine neue Welt: die graue Stadt, Felder in den schönsten Herbstfarben, den Dschungel voller Tiere und das Meer mit seiner bunten Unterwasserwelt. Die Illustrationen aus Wasserfarbe und Buntstiften sind wunderschön und bieten die perfekte Kulisse für den poetischen Text. Und wie das Buch beginnt, so endet es auch wieder im Zimmer des Mädchens. Der Regen, der gegen das Fenster prasselt, holt das Mädchen sanft zurück von seiner Fantasiereise in die Realität. Mittlerweile ist es draussen dunkel geworden, in der Ferne ist ein silbernes Boot zu erkennen. Ein Gesamtkunstwerk Das Bilderbuch ist durchgehend wunderbar gestaltet: angefangen beim Umschlag mit Prägedruck, über das Vorsatzpapier, das in die Geschichte eingebunden ist, bis zu den von Blau und Grün dominierten Bildwelten der poetischen Geschichte. Fazit "Am Fluss" von Marc Martin ist genau das richtige Bilderbuch für verregnete Herbsttage. In Gedanken reisen Kinder ab 3 Jahren und ihre Vorleser*innen mit dem kleinen Mädchen durch die Welt, durch ganz unterschiedliche Landschaften, durch Tag und Nacht und einen Sturm. Immer sanft gewiegt vom poetischen Text und den opulenten Bildern, die uns immer wieder Neues entdecken lassen. Ein Bilderbuchkunstwerk voller Atmosphäre, das sich auch toll als Geschenk für kleine Zuhörer*innen eignet. Die Fakten Am Fluss Marc Martin (Text + Illustration) Kathrin Köller (Übersetzung aus dem Englischen) Prestel junior 32 Seiten Erschienen am 26.02.2018 ISBN: 978-3-7913-7343-0 Ab 3 Jahren Einblick und Bestellung bei Randomhouse PS: Herzlichen Dank an Prestel junior für das Rezensionsexemplar. Like it? Pin it? Magst du diesen Bilderbuchtipp? Dann freue ich mich sehr, wenn du ihn auf Pinterest teilst und so andere inspirierst. Danke!

  • Herbstzeit ist Apfelzeit

    (Werbung/Verlosung) Das Kochbuch "Äpfel. Rezepte aus dem Obstgarten" ist James Richs Hommage an den Apfel - eine der beliebtesten Früchte der Welt. Das Rezept für den All-American Apple Pie darf ich euch hier mitgeben - zum Reinliegen! Und ihr könnt erst noch dreimal ein Exemplar des Buchs gewinnen. Ich stamme zwar nicht aus einer Familie von Apfelbauern, aber wie bei James Rich war der Apfel auch bei uns täglich dabei: Auf dem Esstisch stand bei uns das ganze Jahr über Süssmost - in der nicht sterilisierten, naturtrüben Variante. Im Herbst ging es dann mit dem Onkel aufs Feld, um die runtergefallenen Äpfel und Birnen aufzuheben, und dann in die Mosterei. Mmmmh, ich weiss heute noch, wie der Apfelträsch (Hochdeutsch: Trester) geschmeckt hat! Und dann haben wir geholfen, den Most aus den grossen Glasflaschen zum Einfrieren in kleinere Behälter abzufüllen, so dass der Mostvorrat fürs nächste Jahr wieder gesichert war. Die (verboten) gute Frucht Bevor uns James Rich aus dem englischen Somerset seine fast 100 Rezepte aus Äpfeln, Apfelkompott, Cider und Apfelweinbrand verrät, erzählt er uns von seiner Apfel-Familiengeschichte und führt uns kurz in die wichtigsten Geheimnisse des Malus domestica, des Apfels, ein. Wusstet ihr, dass es sage und schreibe 30'000 Apfelsorten gibt? Oder dass der Apfel nicht nur mit der Birne verwandt ist, sondern auch mit der Erdbeere? So vielfältig wie der Apfel Die Rezepte von James Rich sind so unterschiedlich wie die Apfelsorten: Da gibt es leichte Kleinigkeiten für alle Mahlzeiten, herzhafte Gerichte - mal eher klassisch, mal exotisch -, Beilagen und Saucen, süsse Speisen und fruchtig frische Getränke - mit und ohne Alkohol. Unter den Rezepten befinden sich altbekannte Gerichte wie Apfelkuchen, Chutney oder ein Birchermüsli, aber auch mir ganz neue Kombinationen wie das Apfel-Chili-Gelee, die Apfel-Kurkuma-Fenchel-Suppe oder der Apfel-Kirsch-Grünkohl-Salat. Die folgenden Bilder geben einen kleinen Eindruck von der Vielfalt der Rezepte, der unterschiedlichen Verwendung und Wirkung des Apfels. Die Rezepte kommen übersichtlich und verständlich daher mit den Zutaten in der linken und der Schritt-für-Schritt-Anleitung in der rechten Spalte. Viele sind ergänzt mit wunderschönen Fotos (von Jacqui Melville). Leider - das ist für mich als visueller Mensch ein kleiner Wermutstropfen - aber nicht alle. Insgesamt ist das Buch wunderschön gestaltet - nur schon der Prägedruck auf dem Umschlag! Einzig ein Lesebändchen hätte ich mir noch gewünscht. Fazit zum Buch Wer Äpfel und das, was sich daraus alles zaubern lässt, mag, muss "Äpfel" von James Rich unbedingt in die hauseigene Kochbuchbibliothek aufnehmen. Die kreativen Rezepte liefern Apfelgerichte und -getränke für jede Gelegenheit und setzen den Apfel, Apfelsaft, Apfelblüten, Cidre und weitere Apfelvarianten so vielfältig ein, wie es der Frucht der Früchte gebührt. Die Fakten Äpfel. Rezepte aus dem Obstgarten James Rich Susanne Bonn (Übersetzung aus dem Englischen) AT Verlag 224 Seiten Erschienen im August 2019 ISBN: 978-3-03902-026-3 Buch beim AT Verlag bestellen James Rich auf Instagram All-American Apple Pie - Rezept Ich freue mich sehr, dass ich euch das Rezept für den amerikanischen Apple Pie mitgeben darf. Wie ihr an den Bildern seht, habe ich ihn - leicht angepasst - ausprobiert und er ist wirklich fantastisch! James Richs aufwändige Recherche in den USA und sein Experimentieren für die richtige Mischung der Äpfel haben sich eindeutig gelohnt. Mit diesem Apple Pie werdet ihr eure Familie oder Freunde mit Sicherheit begeistern! Rezept für 6-8 Personen Vorbereitung 30-40 Minuten Kühl- und Ruhezeit 1 Stunde Garzeit 50 Minuten Zutaten für den Teig 475 g Mehl, zusätzlich etwas zum Bestäuben 100 g Puderzucker 1 TL gemahlener Zimt 50 g Haselnüsse, fein gemahlen (oder für Allergiker: 50 g mehr Mehl) 250 g Butter, kalt, klein gewürfelt 2 Eier, verrührt 1 EL Vollmilch Kristallzucker zum Bestreuen Zubereitung Teig Für den Teig Mehl, Puderzucker und Zimt in eine grosse Schüssel sieben. Die gemahlenen Haselnüsse und die Butterwürfel dazugeben und alles zwischen den Händen zu einem krümeligen Teig verreiben. Die Eier hinzufügen und von Hand sorgfältig einarbeiten, bis ein fester Teig entsteht, dabei tropfenweise die Milch hinzufügen, bis die richtige Konsistenz erreicht ist - der Teig sollte fest und nicht zu klebrig sein, und er darf nicht zu sehr geknetet werden. Den Teig leicht bemehlen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühl stellen. Zutaten für die Füllung 175 g feiner Zucker 1 TL gemahlener Zimt 1/4 TL Piment (es geht auch eine Mischung aus Zimt, Muskatnuss und Nelkenpulver) 1 Prise Salz 1 säuerlicher Tafelapfel (z.B. Granny Smith, Idared, Gravensteiner), geschält, entkernt, in Scheiben geschnitten 1 süsser Tafelapfel (z.B. Gala, Golden Delicious), geschält, entkernt, in Scheiben geschnitten 2 Kochäpfel (z.B. Boskoop), geschält, entkernt in Scheiben geschnitten 1/2 TL gemahlene Vanille oder -paste Zubereitung Füllung Für die Füllung, Zucker, Zimt, Piment und Salz in einer Schüssel mischen. Den Zitronensaft und die Apfelscheiben hineingeben und in der Zuckermischung wenden, bis sie rundherum damit überzogen sind. Die Vanille einrühren. Zum Fertigstellen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und nochmals 30 Minuten ruhen lassen. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Eine Backform von 22 cm Durchmesser mit Butter fetten. Eine saubere Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und den Teig in zwei Hälften teilen. Die eine Hälfte so gross ausrollen, dass damit Boden und Wände der vorbereiteten Form ausgekleidet werden können. Den Teig in die Form legen und den Boden mit einer Gabel einstechen. Im Gefrierfach 10 Minuten kühlen. Inzwischen den Teigdeckel oder ein Gitter zum Belegen vorbereiten. Für einen einfachen Teigdeckel das zweite Stück Teig etwas grösser als die Form ausrollen. Für ein Gitter den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa 2.5 cm grösser als die Form ausrollen und in 1 cm breite Streifen schneiden (gut geeignet ist dafür der Pizzaschneider). Den Teigboden aus dem Gefrierfach nehmen und mit der Apfelmischung füllen. Für einen einfachen gedeckten Kuchen die Teigränder anfeuchten, den Deckel auf die Füllung legen, dabei die Ränder fest zusammendrücken. Für ein Teiggitter schaut ihr am besten das folgende Video, dann klappt das wie bei mir auch beim ersten Versuch! Den Teigdeckel mit Ei bestreichen und mit wenig Kristallzucker bestreuen. Im Ofen 50 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun wird. Warm mit einem kräftigen Klecks Vanillecreme oder Vanilleeis servieren. Geniesst den himmlisch herbstlichen Geschmack! Eure Eliane PS: Ein weiteres Kuchenrezept von James Rich findet ihr auf der Website des AT Verlags: Apfelkuchen mit Karamell. Like it? Share it! Magst du den Buchtipp oder das Rezept? Dann freue ich mich sehr, wenn du diesen Beitrag in den Social Media teilst oder dir den Pin dazu auf Pinterest merkst. Sharing is caring! Verlosung: 3 x 1 Exemplar von "Äpfel" gewinnen! Anlässlich meiner 3'000 Follower auf Instagram darf ich gleich 3 Exemplare von "Äpfel" an euch verlosen! Ihr habt je eine Gewinnchance hier auf dem Blog, auf Instagram und auf Facebook. Die Verlosung dauert von Montag, 23. September 2019, bis Montag, 30. September 2019, um 23.59 Uhr. Das Rezensions- und die Verlosungsexemplare werden vom AT Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Und so nehmt ihr hier auf dem Blog teil: Sagt mir in den Kommentaren, wie ihr Äpfel am liebsten mögt. Das kann ein konkretes Rezept mit Apfel sein oder einfach eine Zubereitungsart (Apfelmus, Süssmost, Apfelwein etc.). Sollte die Kommentarfunktion ganz am Ende des Beitrags bei euch nicht zu sehen sein, schreibt mir euren Kommentar in einer Mail an elianefi@hotmail.com (es scheint gerade technische Probleme mit den Kommentaren und Bildern zu geben bei meinem Blog-Anbieter). Teilnahmebedingungen: Ihr müsst 18 Jahre alt sein und eine Adresse in der Schweiz, Deutschland oder Österreich haben. Die Gewinner*innen werden von mir direkt benachrichtigt (beim Blog per Mail, bei Insta und Facebook per PN). Erfolgt innert 3 Tagen keine Rückmeldung, wird neu ausgelost. Der Versand erfolgt durch den AT Verlag. Zu diesem Zweck gebe ich die Postadresse der Gewinner*innen also an den Verlag weiter. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Verlosung steht in keinem Zusammenhang mit Facebook und Instagram.

  • Wir sind Greta!

    Vom 20. bis 27. September 2019 gehen weltweit wieder zahllose Jugendliche und Erwachsene unter dem Motto #FridaysForFuture bzw. #SchoolStrikeForClimate auf die Strasse. Grund genug hier einen Buchtipp ganz Greta Thunberg, der Begründerin der neuen Grünen Nation, zu widmen. Gemeinsam fürs Klima Erinnert ihr euch, was ihr am 15. März 2019 getan habt? Es war ein Freitag und ich sass in meinem Büro in Basel, als es plötzlich laut wurde auf der Strasse. Der Gang auf den Balkon machte schnell klar, weshalb: Hunderte Jugendliche und einige Erwachsene marschierten für eine effektive Klimapolitik durch die Gassen. Und so geschah es beim ersten globalen Streik für den Klimaschutz in etwa 1'700 Städten rund um die Welt. Greta - Galionsfigur der Klimabewegung Die Protestwelle ein halbes Jahr zuvor ausgelöst hatte Greta Thunberg, eine einfache Schülerin aus Stockholm, die mit ihrem Engagement innert kürzester Zeit weltberühmt wurde und neben anderen Schülerinnen und Schülern auch Erwachsene, Politiker*innen, Wissenschaftler*innen und Unternehmer*innen mit ihrer klaren Forderung nach entschlossenem Handeln gegen den fortschreitenden Klimawandel mit seinen verheerenden Folgen aufrüttelte. Das beeindruckte auch Valentina Giannella, Journalistin und Autorin aus Hongkong, die sich gemeinsam mit ihren Kindern intensiv mit dem Thema Klimawandel beschäftigt und sich vorgenommen hat, die wichtigsten Fakten und Hintergründe von Gretas Engagement in leicht verständlichen und kurzen Texten zusammenzufassen. Das Ergebnis ist in "Mein Name ist Greta", versehen mit tollen Illustrationen von Manuela Marazzi, nachzulesen. Von weniger Plastik und Fleisch bis zu mehr Recycling und Valentina Giannella geht in 18 Kapiteln sowohl dem Phänomen Greta und der neuen Bewegung zum Klimaschutz als auch den Ursachen für den Klimawandel und den Massnahmen auf den Grund, die notwendig sind, um die Erderwärmung in einigermassen erträglichen Grenzen (maximal +1.5 Grad Celsius) zu halten. So erfahren wir, wie Klimawandel überhaupt definiert ist, was Nachhaltigkeit bedeutet, was erneuerbare Energien, Recycling und die Vermeidung von Plastikabfällen damit zu tun haben. Und wir lesen, wie wichtig es ist, die Artenvielfalt zu erhalten, nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben und uns nachhaltig zu ernähren. Schliesslich gibt uns die Autorin auch noch zehn leicht umsetzbare Tipps für ein nachhaltigeres Leben an die Hand (#MyClimateAction). Besonders eindrücklich finde ich die Zitate von Gretas Standpunkten, wie zum Beispiel zur Zerstörung der Biodiversität und damit verbunden dem Appell zu mehr internationaler Solidarität: "Wir opfern die Biosphäre für den Wohlstand eines kleinen Teils der Bevölkerung. Viele leiden für den Luxus einiger weniger. Das System funktioniert nicht und muss geändert werden: wir brauchen mehr Fairness." (S. 51) Oder Gretas eindringliche Worte an uns Eltern: "Ihr sagt, dass ihr eure Kinder mehr als alles andere liebt, aber ihr stehlt vor ihren Augen ihre Zukunft." (S. 73) Und auch die Autorin selbst schafft es, nicht nur beängstigende Fakten zu liefern, sondern auch zu motivieren, wenn sie sagt: "Habt keine Angst davor, nur wenige oder klein zu sein - Greta war es auch." (S. 33) Eine kleine Kritik muss ich am Buch allerdings anbringen: Die Übersetzung ist an einigen Stellen recht holprig, gewisse Sätze unvollständig oder schlicht falsch. Das hätte spätestens im Lektorat auffallen müssen. Fazit Valentina Giannella liefert Jugendlichen mit "Mein Name ist Greta" ein gutes Fundament an Wissen rund um den Klimawandel und die Bewegung rund um die #FridaysForFuture. So zeigt das Buch überzeugend, mit welcher Dringlichkeit wir dem Klimawandel entgegentreten müssen - mit einer neuen Klimapolitik und unserem eigenen Verhalten. Ein Sachbuch für Jugendliche, das sich auch bestens zur Diskussion im Unterricht eignet. Auf dass die kommenden Schulstreiks fürs Klima noch lauter werden und Politik, Wirtschaft und Gesellschaft endlich handeln! Die Fakten Mein Name ist Greta Das Manifest einer neuen Generation Valentina Giannella (Text) Manuela Marazzi (Illustration) Claudia Koch, Kathrin Lichtenberg (Überstzung aus dem Italienischen) Midas Verlag 128 Seiten Erschienen am 20.08.2019 ISBN: 978-3-03876-162-4 PS: Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an den Midas Verlag. Weiterführende Links für Weltretter*innen Gretas TEDxStockholm-Talk (Englisch mit deutschen Untertiteln) Facebook-Seite zum Buch Klimastreik Schweiz (mit allen Daten und Orten mit Klimastreiks) FridaysForFuture Deutschland Dokumentarfilm zum Klimawandel (18.09.2019, ZDF-Mediathek): Klimawandel. Die Fakten mit Harald Mesch #bloggerforfuture Dieser Blogbeitrag ist ein weiterer Beitrag zur Aktion #bloggerforfuture von kinderbuchlesen.de in den Social Media und auf vielen (Kinder-)Buchblogs. Meinen ersten Tipp "Tu was Kids" findet ihr auf Instagram, den zweiten "So geht Planet!" auch auf dem Blog. Nutzt den Hashtag und zeigt eure Kinderbuchtipps für mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz! Like it? Share it! Magst du diesen Buchtipp? Dann teile die Inspiration auf Pinterest oder in den Social Media! Danke!

  • Die Erde, unser Zuhause

    Der Titel ist nicht einfach eine Floskel, sondern gewissermassen das Motto des Sachbilderbuchs "So geht Planet!" von Emmanuelle Figueras, Sarah Tavernier und Alexandre Verhille. Das Kinderbuch ist voller Sachwissen über unsere Erde und zeigt, wie unser "Haus" funktioniert. Die Erde - unser Zuhause Von der Planung, über den Bau, die einzelnen Zimmer und ihre Bewohner, bis hin zur Wasserversorgung, der Heizung und dem Inhalt des Kleiderschranks: Die Macherinnen und Macher von "So geht Planet! Wissenswertes für junge Erdbewohner" erklären die Erde, als wäre sie ein Haus. Und das ist sie ja auch, unser aller Zuhause, mit Fundament (Erdkruste), Dach (Gebirge) und Wohnräumen (Kontinente). Und wie bei einem Haus, stehen die einzelnen Bauteile nicht einfach isoliert da. Sie sind miteinander verbunden, im Austausch, beeinflussen sich gegenseitig. So wird deutlich, wie fragil das Gleichgewicht ist, in dem die Mitbewohnerinnen und Mitbewohner (Menschen, Tiere, Pflanzen) leben und welchen Einfluss sie auf ihr Haus (z.B. das Klima, die Artenvielfalt, die natürlichen Ressourcen) haben. Wie wir einem Haus Sorge tragen, es unterhalten, ihm ab und zu einen neuen Anstrich verpassen oder das Dach neu isolieren, so müssen wir auch zu unserer Erde schauen. Deshalb liefert dieses Sachbuch nicht einfach Wissen mit der Giesskanne - oder Schubkarre -, sondern macht die grösseren Zusammenhänge deutlich. Und es vermittelt, welche Verantwortung wir gegenüber unserer Lebensgrundlage haben. Damit lenken die Autorin und das Illustratorenduo die Aufmerksamkeit der Kinder auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Und es bleibt nicht bei der Aufzählung der Fakten (nach aktuellem wissenschaftlichen Kenntnisstand), sondern sie geben auch konkrete Tipps, wie wir zum Erhalt des blauen Planeten beitragen können. #bloggerforfuture - Kinderbücher zu Natur und Umwelt Und damit reiht sich dieses Sachbilderbuch wunderbar ein in die Aktion #bloggerforfuture von meiner lieben Kollegin Janet von kinderbuchlesen.de. Inspiriert von der #fridaysforfuture-Bewegung hat sie dazu aufgerufen, im September 2019 Kinderbücher zu den Themen Natur und Umwelt zu zeigen. Ihr findet die Beiträge in den Social Media mit dem Hashtag #bloggerforfuture und seid natürlich herzlich eingeladen, eure liebsten Kinderbücher zum Thema ebenfalls zu zeigen. Fazit "So geht Planet!" ist ein Sachbilderbuch mit unglaublich vielen spannenden Informationen rund um die Erde. Der Vergleich mit einem Haus, seinen Zimmern und Bewohnerinnen und Bewohner macht das Buch von Emmanuelle Figueras, Sarah Tavernier und Alexandre Verhille nicht nur zu etwas Besonderem, sondern ist für Kinder bei aller Komplexität der Materie auch gut nachvollziehbar. So fördert das Buch mit Fakten, Zusammenhängen und tollen Illustrationen das Verständnis für unser Zuhause, die Erde. Allen Erdbewohner*innen ab 10 Jahren empfehle ich diese spannende Hausbesichtigung von Herzen! PS: Herzlichen Dank an Kleine Gestalten und Kirchner Kommunikation für das Rezensionsexemplar. Die Fakten So geht Planet! Wissenswertes für junge Erdbewohner Emmanuelle Figueras (Text) Sarah Tavernier und Alexandre Verhille (Illustrationen) Frederik Kugler (Übersetzung aus dem Französischen) Kleine Gestalten 48 Seiten Erschienen am 20.08.2019 ISBN: 978-3-89955-836-4 Ab 8 Jahren (Empfehlung des Verlags), ab 10 Jahren (persönliche Empfehlung) Like it? Pin it! Magst du diesen Buchtipp? Dann freue ich mich ausserordentlich, wenn du die Empfehlung weitergibst, zum Beispiel mit diesem Pin auf Pinterest oder über deine Social Media-Kanäle.

  • Wundersame Tierwelt

    (Werbung/Verlosung) Okapi? Kennt ihr bestimmt. Aber wie steht es mit dem Potto oder dem Wüstengoldmull? Das Sachbilderbuch "Die wundersamen Zwölf" von Rae Mariz und Moki bringt uns diese und weitere kuriose Säugetiere näher. Auf Instagram könnt ihr jetzt ein signiertes Exemplar gewinnen! Das Okapi (Mariana Leky lässt grüssen) oder den Wisent werden viele von euch kennen, zumindest dem Namen nach. Anders sieht es wohl bei tierischen Exoten wie der Schweinsnasenfledermaus oder dem Westlichen Langschnabeligel aus. So ging es jedenfalls mir! Noch nie gehört oder gesehen. Tierporträts wie aus einem Traum Rae Mariz und Moki bringen uns in "Die wundersamen Zwölf" ein Dutzend ganz spezielle Tiere näher. Und das nicht irgendwie, sondern sowohl textlich als auch illustrativ äusserst kunst- und liebevoll. Die Tiere werden nicht einfach mit nackten Fakten zu Grösse, Gewicht, Lebenserwartung oder Fressverhalten beschrieben. Nein, Rae Mariz porträtiert sie in liebevollen Texten, die uns direkt in ihre Lebenswelt versetzen - sei es nun die einstige Höhle eines Warzenschweins, das raschelnde Urwaldlaub oder der heisse Wüstensand. Die Reise wird noch intensiver durch die wunderschönen, äusserst detailreichen Illustrationen von Künstlerin Moki. Auch speziell ist die gewählte Schrift. Wir Schweizer*innen würden sagen "Schnürlischrift"- wunderschön, aber zugegebenermassen nicht ganz einfach zu lesen, v.a. für die Kinder von heute, die in der Schule nur noch die Grundschrift oder die Basisschrift lernen. Ich finde, die Schrift in diesem Fall äusserst passend, trägt sie doch zum Gesamtkunstwerk mit den fast mystischen Bildern und Texten aus dem noch jungen Reisedepeschen Verlag (hier im Porträt) bei. Steinharte Krallen, klickende Stacheln, schleimige Hufe, Im Bilderbuch für Gross und Klein erfahren wir zum Beispiel, dass das Steppenschuppentier aus der afrikanischen Savanne so kräftige Krallen hat, dass es sich durch Beton graben könnte. Der Eigentliche Streifentenrek unterhält sich durch das Aneinanderreiben seiner Stacheln mit seinen Artgenossen. Und auch über das Okapi liest ich in diesem Buch durchaus Neues! Oder wusstet ihr, dass aus seinen Hufen ein klebriger Schleim läuft, mit dem es seine Wege markiert? Fazit Rae Mariz und Moki präsentieren mit "Die wundersamen Zwölf" ein Bilderbuch für Kinder, aber auch Erwachsene, das uns fremde Tierwelten berührend näher bringt. Die detailreichen Illustrationen würde man sich am liebsten direkt als Poster an die Wand hängen und die liebevollen Texte fördern die Achtsamkeit gegenüber der Natur. Eine Bilderbuchperle, die sich auch ideal als Geschenk eignet! Die Fakten Die wundersamen Zwölf Kuriose Säugetiere, die tatsächlich existieren Rae Mariz (Text) Moki (Illustration und Lettering) Cindy Ruch (Übersetzung) Reisedepeschen Verlag 32 Seiten Erschienen im Juli 2019 ISBN: 978-3-96348-006-5 Ab 3 Jahren Buch bei Stadtlandkind.ch bestellen (Schweiz) Buch bei genialokal.de bestellen (Deutschland) Website von Künstlerin Moki Website von Autorin Rae Mariz VERLOSUNG AUF INSTAGRAM 3000!!!! Vor der Sommerpause durfte ich auf meinem Instagram-Profil @mintundmalve Follower*in Nr. 3000 begrüssen. Der Wahnsinn! Das sind 10 mal mehr als vor gut 3 Jahren. Grund genug, euch mit einer kleinen Verlosung zu danken: Bis Sonntag, 8. September 2019, 23:59 Uhr habt ihr auf Instagram die Chance, ein von der Berliner Künstlerin Moki signiertes Exemplar von "Die wundersamen Zwölf" zu gewinnen. Es wird zur Verfügung gestellt vom Reisedepeschen Verlag und direkt von mir versendet. PS: Für die grossen Leser*innen wird es bei Gelegenheit auch eine Verlosung geben. Um sie nicht zu verpassen, abonniert einfach meinen kostenlosen Newsletter (erscheint ca. 1 Mal im Monat). Das sind die Teilnahmebedingungen: Du befolgst die Anweisungen im Instagram-Post. Du bist mindestens 18 Jahre alt. Du hast einen Wohnsitz in der Schweiz, Deutschland, Österreich oder Liechtenstein. Du reagierst innert 3 Tagen auf die Gewinnbenachrichtigung, sonst wird neu ausgelost. Der Gewinn kann nicht in Bar ausbezahlt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Verlosung steht in keinem Zusammenhang zu Instagram oder Facebook. Like it? Share it! Magst du diesen Buchtipp für Gross und Klein? Dann freue ich mich sehr, wenn du ihn in den Sozialen Medien teilst, dir den Pin auf Pinterest merkst oder Bücherfreund*innen auf www.mintundmalve.ch hinweist. Danke!

  • Inselabenteuer mit Oma

    Benji Davies kennt ihr bestimmt von seinem Bilderbuch "Nick und der Wal". Mit "Nick und der Sommer mit Oma" legt er nun nach. Zum Abschluss meiner Buchtipps rund ums Reisen, stelle ich euch diese Bilderbuchperle vor. #reisebücher: Buchtipps rund ums Reisen für Gross und Klein Anfangs Sommer habe ich auf Instagram dazu aufgerufen, #reisebücher zu posten und zahlreiche Bücherfreund*innen sind dem Aufruf gefolgt. Ihr könnt sämtliche Tipps in den Highlights bei @mintundmalve auf Instagram sehen. Natürlich habe ich da ab und an auch eine eigene Empfehlung beigesteuert. Zum Beispiel erst kürzlich das Kinderbuch "Juli und August - Krokodil über Bord", das ich meiner Grossen für die Ferien gekauft habe. Noch mehr Tipps habe ich für euch auf Pinterest gesammelt. Schaut mal auf diesem Board vorbei: Reisen, Abenteuer, Entdecken - Buchtipps für Gross und Klein Lasst euch inspirieren! Ich freue mich, wenn ihr euch den einen oder anderen Pin merkt. Ein abenteuerlicher Sommer mit Oma Aber nun zur Bilderbuchperle "Nick und der Sommer mit Oma" vom erfolgreichen Illustrator und Kinderbuchautor Benji Davies. Das Kinderbuch ab 3 Jahren hat uns in die Sommerferien begleitet und die Kleine wollte es tatsächlich jeden Abend anschauen und wir Eltern haben es auch jeden Abend wieder gerne vorgelesen. Und das will was heissen! Nick, seinen Vater und die sechs Katzen kennen wir bereits aus "Nick und der Wal" und "Nick und das Meer". Sie stehen auch am Anfang dieses Buches. Diesen Sommer verbringt Nick allerdings nicht zuhause, sondern bei seiner Oma. Sie lebt auf einer kleinen, einsamen Insel - eigentlich bloss ein grösserer Felsen - und ist ziemlich komisch. Das findet zumindest Nick. Denn ehrlich: Wer bewahrt schon seine Zähne in einem Glas auf?! Oder isst Suppe aus Seetang?! Eben. Weil Oma auch ständig beschäftigt ist und keine Zeit hat zum Spielen, schleicht sich Nick eines Morgens davon, um die Insel auf eigene Faust zu erkunden. Seine Entdeckungstour wird zum grossen Abenteuer mit Burg, Schiff und Schmugglerhöhle. Und als sich ein richtig heftiger Sturm zusammenbraut, wird es sogar gefährlich. Aber zum Glück ist da noch Nicks Oma, die sich sofort auf die Suche nach ihrem Enkel gemacht hat. Wie das Abenteuer ausgeht und wie Nick und seine Oma doch noch zusammenfinden, sei an dieser Stelle nicht verraten. Aber eins ist klar: Diese Oma ist eigentlich richtig cool und die beiden ein tolles Team. Das Bilderbuch berührt mit der Geschichte über das Zusammenfinden, gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Entdecken über Generationen hinweg. Der Text ist knapp gehalten und trotzdem berührend. Der Fokus liegt auf den wunderschönen Illustrationen des Engländers Benji Davies. Sie füllen teils ganze Seiten oder Doppelseiten, teils bilden sie kleinere Szenen ab. Fazit Benji Davies erzählt in "Nick und der Sommer mit Oma" auf seine gewohnt ruhige Art eine Geschichte, die Abenteuer, Witz und tiefe Gefühle vereint. Die Protagonist*innen wachsen einem so richtig ans Herz und zusammen mit Nick entdeckt man die Welt mit Kinderaugen neu. Neben der bewegenden Geschichte überzeugt Benji Davies nicht zuletzt auch durch seine Illustrationen. Eine Bilderbuchperle, die ich allen kleinen Abenteurer*innen ab 3 Jahren von Herzen empfehlen kann. Die Fakten Nick und der Sommer mit Oma Benji Davies (Text und Illustration) Johanna Hohnhold (Übersetzung) Aladin Verlag 32 Seiten Erschienen am 9. April 2019 ISBN: 978-3-8489-0165-4 Ab 3 Jahren (Empfehlung vom Verlag: 4 Jahre) Bestellung bei genialokal (oder in deiner Buchhandlung) Like it? Pin it! Magst du diesen Bilderbuchtipp? Dann freue ich mich, wenn du dir die Inspiration auf Pinterest merkst oder diesen Blogbeitrag in den Social Media teilst.

  • Wenn der Schein trügt

    Von der französischen Erfolgsautorin Delphine de Vigan hatte ich bisher nur ein Buch gelesen, nun habe ich mit "Loyalitäten" den zweiten Versuch gewagt und wurde nicht enttäuscht! "No & ich" war mein erster Kontakt mit Delphine de Vigan und ich mochte es damals sehr. Ich habe es aber nicht mehr genauer in Erinnerung und stark als Jugendbuch empfunden. Auch bei "Loyalitäten" geht es hauptsächlich um Jugendliche. Aber hier kommen erstens auch Erwachsene (eine Mutter und eine Lehrerin) ins Spiel und zweitens werden die Passagen der Jugendlichen nicht aus der Ich-Perspektive erzählt. Aber zum Inhalt: Théo (12 Jahre alt) wächst abwechselnd bei seiner Mutter und seinem Vater auf, die getrennt leben. Er ist ruhig, ein guter Schüler, fällt nicht auf. Und doch: Seine Lehrerin Hélène spürt, dass da etwas nicht stimmt, dass ihn etwas belastet, er kurz vor einem Abgrund steht. Nur was ist los? Wird er geschlagen? Und woran macht sie dieses Gefühl fest? Klare Hinweise gibt es eigentlich nicht. Beweise schon gar nicht. Sie merkt nur, dass sich bei Théo etwas abspielt, das sie aus ihrer eigenen von Gewalt geprägten Kindheit kennt und an dem der Junge zugrunde gehen könnte. Tatsächlich betrinkt sich Théo regelmässig, betäubt sich immer öfter, immer schneller. Sucht im Rausch einen Ausweg aus dem belastenden Alltag zwischen der unglücklichen Mutter und dem depressiven Vater. "Eines Tages möchte er gern das Bewusstsein verlieren, völlig. Sich für ein paar Stunden oder für immer in das dicke Gewebe der Trunkenheit fallen, sich davon bedecken, begraben lassen, er weiss, dass so etwas vorkommt." (S. 14) Dass Théo sich in den Alkohol flüchtet, weiss nur sein bester Freund Mathis. Dieser möchte ihn zwar da rausholen, weiss aber nicht wie. Wechselnde Erzählperspektiven In wechselnden Perspektiven erzählt de Autorin, wie Théo sich dem Alkohol mehr und mehr hingibt, sich immer mehr darin verliert, nur noch von Rausch zu Rausch lebt. Da sind Hélène, die Lehrerin der beiden Jungs, und Cécile, die Mutter von Mathis, die ebenfalls etwas von Théos Problemen ahnt. Während die beiden Frauen aus der Ich-Perspektive erzählen und wir so auch viel über ihre eigene Lebenssituation erfahren, lesen wir die Geschichte von Théo und Mathis in der Er-Form. In guter französischer Tradition Delphine de Vigan reiht sich mit "Loyalitäten" in eine ganze Reihe weiterer Romane und (autobiografischer) Berichte französischer Autor*innen ein, die stark soziologisch geprägt sind. Wie Didier Eribon ("Rückkehr nach Reims"), Leïla Slimani ("Dann schlaf auch du"), Virginie Despentes (mit ihrer Reihe "Das Leben des Vernon Subutex"), um nur ein paar Beispiele zu nennen, erzählt de Vigan nicht einfach eine isolierte Geschichte, sondern zeichnet ein Bild der unterschiedlichen Milieus in Frankreich und wie sich die einzelnen Protagonist*innen darin zurechtfinden (oder eben auch nicht). Da ist das Scheidungskind aus ehemals intakter Familie, da ist die Lehrerin, die vom Vater geschlagen wurde, da ist die Mutter, die sich ins bürgerliche Milieu eingeheiratet hat, deren Ehemann aber ein Doppelleben führt usw. Fazit Delphine de Vigan erzählt in "Loyalitäten" einerseits gekonnt, spannend und einfühlsam von den zwischenmenschlichen Beziehungen von Jugendlichen und ihren Eltern und Lehrern. Andererseits liefert sie uns damit auch eine Art Milieustudie verschiedener Lebensentwürfe und sozialer Schichten in Frankreich. Ein äusserst gut erzählter Roman, der lange nachhallt, auf individueller und gesellschaftlicher Ebene! Die Fakten Loyalitäten Delphine de Vigan Doris Heinemann (Übersetzung) Dumont 176 Seiten Erschienen am 13.09.2018 ISBN: 978-3-8321-8359-2 Leseprobe und Bestellung bei Dumont Like it? Pin it! Gefällt dir dieser Buchtipp? Dann freue ich ich sehr, wenn du dir meinen Pin auf Pinterest merkst oder den Blogbeitrag in den Sozialen Medien teilst!

  • Abenteuer mit Krokodil und Flosskapitänin

    Ihr kennt bestimmt diese aufblasbaren Schwimmtiere? Besonders beliebt derzeit: Einhörner und Flamingos in Übergrösse. Wie uns "Juli und August - Krokodil über Bord" von Alexander von Knorre lehrt, kann einen so ein Gummiviech ganz schön in die Bredouille bringen! Schiffsjunge gesucht! So ergeht es jedenfalls August im hier besprochenen Kinderbuch (zum Vorlesen ab etwa 5 Jahren geeignet). Er ist mit seinem Krokodil auf dem Meer unterwegs und sieht plötzlich weder links noch rechts, weder hinten noch vorne, geschweige denn unten oder oben Land. Wo er hinschaut ist es nur noch blau. Bis da ein Floss auftaucht und mit ihm die Kapitänin Juli. Eine sehr selbstbewusste Kapitänin, die glücklicherweise gerade auf der Suche nach einem Schiffsjungen ist. Nach anfänglicher Skepsis auf Julis Seite - man/frau lässt schliesslich nicht jeden dahergeschwommenen Jungen auf sein gut eingerichtetes Floss mit Hängematte, Sonnensegel, Huhn, Klo und Proviant! - und einigen harten Mutproben für August, darf dieser jedoch auf dem Floss einziehen und arbeiten. Die beiden freunden sich mehr und mehr an und erleben fortan gemeinsam so einige Abenteuer: Sie kriegen es mit eigenwilligen Malern, verirrten Familien, gefrässigen Eisbären, hinterlistigen Juwelendieben und mehr zu tun. Klischeefrei ins Abenteuer! An Alexander von Knorres Kinderbuch zum Vorlesen oder für geübte Erstleser*innen überzeugt nicht nur das sommerliche Abenteuer der beiden Kinder, die uns an junge Held*innen wie Huckleberry Finn oder Pippi Langstrumpf erinnern und unseren kindlichen Traum vom unabhängigen Leben - fern von Schule und nervigen Eltern - wahr werden lassen. Überzeugend ist auch, dass in diesem Abenteuer klar das Mädchen den Takt vorgibt bzw. den Kurs bestimmt. Es ist Juli, die die Situation immer voll im Griff hat, weiss, was zu tun ist oder was sie will. Und ganz nebenbei (es wird nicht extra thematisiert) hat Juli auch noch wunderbar krauses Haar und einen dunklen Teint. Darüber hinaus ist die Geschichte spannend und witzig erzählt und bereitet so sowohl den Zuhörer*innen als auch den Vorleser*innen kurzweilige Buchmomente. Fazit "Juli und August - Krokodil über Bord" gehört als klischeefreies Sommerabenteuer in jeden Koffer für die Sommerferien. Sollten diese schon vorbei sein, lässt es sich mit dem spannenden und lustigen Kinderbuch auch toll in Erinnerungen an wärmere Tage und eigene Abenteuer auf heimtückischen Schwimmtieren schwelgen. Allen Kindern ab 5 Jahren sei dieses Buch zum Zuhören oder Selberlesen wärmstens empfohlen! Die Fakten Juli und August - Krokodil über Bord Alexander von Knorre dtv junior 128 Seiten Erschienen am 24.05.2019 ISBN: 978-3-423-76248-9 Ab 5 Jahren (zum Vorlesen), ab 7 oder 8 zum Selberlesen Leseprobe und Bestellung bei dtv Like it? Pin it! Magst du diesen Buchtipp? Dann freue ich mich, wenn du ihn auf Pinterest teilst und so weiterverbreitest.

  • Gute Nacht, Nordkorea!

    Manchmal lohnt es sich, in der Backlist zu stöbern: Mit "Das geraubte Leben des Waisen Jun Do" von Adam Johnson, gekürt mit dem Pulitzer-Preis 2013, bin ich kein allzu grosses Risiko eingegangen. Adam Johnsons Buch über einen Waisenjungen - der eigentlich gar kein Waise ist - aus Nordkorea stand schon einige Jahre in meinem Regal. Das #dickebüchercamp auf Instagram von Marina vom Blog Nordbreze und so hat mich dazu motiviert, den dicken Schinken endlich vom SuB (Stapel ungelesener Bücher) zu befreien. Und es hat sich für mich gelohnt! Vom Nichts zum Nationalhelden Aber nun zum Buch: Jun Do ist der Sohn eines Waisenhausleiters und einer Sängerin, die sich aus dem Staub gemacht hat, nach Pjöngjang verschleppt, in ein Lager gesteckt wurde oder was auch immer. Das weiss man in Nordkorea oft nicht so genau. Jun Do wächst mit den anderen Waisenkindern im Heim "Frohe Zukunft" auf und hat mit denselben Herausforderungen (Stigma des Waisenkindes, Hunger, harte Arbeit, kein Besitz etc.) zu kämpfen wie seine Kameradinnen und Kameraden. Zusätzlich ist er der besonders harten Behandlung seines Vaters ausgesetzt, der wohl jeden Zweifel der (innerfamiliären) Bevorzugung im Keim ersticken möchte: "Nur ein wahrer Blutsverwandter würde seinem Sohn eins mit dem rauchenden Blatt der Kohlenschaufel überziehen." (S. 14) Der erste Teil des Buches ist Jun Dos Aufwachsen sowie seinem Einsatz für Entführungen aus Japan und als Funker auf einem Fischkutter gewidmet. Tätigkeiten, die er sich nicht selbst ausgesucht, sondern irgendjemand aus Nordkoreas innersten Machtzirkeln für ihn vorgesehen hat. Unverhofft (aber irgendwie ebenfalls von oben gesteuert) wird er zum Helden und kann in dieser Funktion mit einer Delegation für Verhandlungen nach Texas reisen. Vom Nichts zu den Mächtigen Da Jun Do und seine Kollegen ein nicht näher benanntes Ding des Geliebten Führers Kim Jong Il nicht mit nach Hause bringen, fällt Jun Do in Ungnade und wird in ein Straflager gesteckt. Der zweite Teil des Buches widmet sich dann der Geschichte, wie es Jun Do zum zweiten Mal gelingt, vom Nichts zu einer einflussreichen Persönlichkeit zu werden. Dieses Mal schafft es Jun Do, sich eine neue Identität als Kommandant Ga zuzulegen und in dieser Rolle auch das Herz von Sun Moon, der Lieblingsschauspielerin des Geliebten Führers, zu erobern. Der erste Teil ist noch stark von einem ironischen Blick (aus amerikanischer Perspektive) auf das nordkoreanische System geprägt. "Schlaf gut, Pjöngjang. Du hast es dir verdient. Keine andere Nation schlummert so süss wie Nordkorea. Wenn das Licht ausgeht, ertönt in Millionen Haushalten ein kollektives, zufriedenes Seufzen, und gleich darauf sinken Millionen Köpfe auf die Kissen." (S. 402) Die Tragik, der die Existenz in diesem Land ausgesetzt ist, blitzt auch in diesem Teil durch. Sie bleibt aber dadurch erträglich, dass Jun Do das scheinbar Unmögliche gelingt: sich ein Ich aufzubauen und zu bewahren, das dem diktatorischen System nicht zugänglich und auch Missbrauch, Folter, Hunger und harter Arbeit unter schwersten Entbehrungen nicht zum Opfer fällt. "Eine ganze Parade zog an Ga vorüber, all die Menschen, deren Abwesenheit seine Gedanken wie leere Trockendocks besetzt gehalten hatten. Sein Leben lang hatte er die Gegenwart jener Menschen gespürt, die er verloren hatte." (S. 504) Der zweite Teil wird durch sehr konkrete und realistische Schilderungen von Folter, vom Leben im Arbeitslager, von Gewalt, vom schieren Kampf ums Überleben streckenweise kaum erträglich. Aufgelockert wird das Ganze erstens durch die Lautsprecherdurchsagen des Staatssenders, denen der öffentliche und private Raum Nordkoreas permanent ausgesetzt sind und die sich teils mit der "realen" Handlung des Buches vermengen. "Doch es gibt auch gute Nachrichten, Bürger! Der Scheibenwischerdieb, der die Stadt unsicher gemacht hat, ist gefasst worden!" (S. 584) Zweitens kommt man als Leser*in kaum umhin, sich der pathetischen Hoffnung anzuschliessen, dass Jun Do und Sun Moon zusammen- und gemeinsam einen Weg aus dem Land finden. Fazit "Das geraubte Leben des Waisen Jun Do" hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Die Schilderungen des Lebens in Nordkorea, der Allmacht der Mächtigen, der Wertlosigkeit des Ichs und des willkürlich von oben bestimmten Schicksals des Einzelnen sind zwar schwer zu ertragen. Aber Adam Johnson gelingt es durch seinen ironischen Blick (sowohl auf Nordkorea als auch auf den Erzfeind USA), das notwendige Gegengewicht zu schaffen. Allen, die sich für totalitäre Systeme und/oder die Bewahrung von Identität, Vertrauen, Zusammenhalt, kurz: Menschlichkeit in einem tyrannischen Umfeld interessieren, sei dieser Roman von Herzen empfohlen. Die Fakten Das geraubte Leben des Waisen Jun Do Adam Johnson Anke Caroline Burger (Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch) Suhrkamp Verlag 685 Seiten Erschienen am 16.06.2016 ISBN: 978-3-518-46522-6 Leseprobe, Bestellung, Interviews und mehr auf der Website von Suhrkamp Like it? Pin it! Magst du diesen Buchtipp? Dann freue ich mich sehr, wenn du dir den Pin auf Pinterest merkst oder den Blogbeitrag in den Sozialen Medien teilst.

  • Ausflugstipp: Heidi in Japan

    Wer kennt es nicht? Heidi, das kleine Mädchen aus den Schweizer Bergen? Wie eine Ausstellung des Landesmuseums in Zürich zeigt, hat es Heidi nicht nur bis nach Frankfurt am Main geschafft, sondern dank einer Zeichentrickserie auch ins weit entfernte Japan. Heidi international "Heidi" von Johanna Spyri erschien bereits 1880 "(Heidis Lehr- und Wanderjahre") bzw. 1881 ("Heidi kann brauchen, was es gelernt hat") und hat seither in verschiedensten Versionen (im Bild unten die Bilderbücher mit Illustrationen von Stephanie Wagner, erschienen beim Silva-Verlag 1989) und in über 50 Sprachen die Kinderzimmer weltweit erobert. Und nicht nur das: Der Region "Heidiland" rund um Maienfeld im Kanton Graubünden dient das mutige Alpenmädchen als Aushängeschild für den Tourismus. Wie die Ausstellung "Heidi in Japan" im Landesmuseum Zürich noch bis Mitte Oktober 2019 zeigt, kam und kommt Heidi in Japan besonders gut an. Zu verdanken ist das einer Zeichentrickserie, dem Anime "Alpenmädchen Heidi". Der Anime mit 52 Folgen entstand unter der Leitung von Hayao Miyazaki und Isao Takahata und wird seit 1974 bis heute ausgestrahlt - nicht nur in Japan, sondern weltweit und auch in der Schweiz. Es war übrigens der erste Anime mit weiblicher Hauptfigur! Vom Buch zum Zeichentrickfilm In der Ausstellung erfahren wir, wie die Macher des Anime in den 1970er-Jahren in die Schweiz reisten, um die Schweizer Berge, Häuser, Menschen und Kultur eingehend zu studieren und auf dieser Basis die japanische Trickfilmserie zu entwickeln. Wir erhalten Einblick in die Entstehung des Anime von der Recherche, über erste Skizzen, die Erstellung der einzelnen Hintergrundbilder und Folien für die bewegten Bilder, bis zum gewaltigen Merchandising mit Comicheften, Spielfiguren, Regenschirmen und vielem mehr. Eine Ausstellung für Trickfilmbegeisterte, Heidifans und Japanfreunde Die Ausstellung im Neubau des Landesmuseums eignet sich vor allem für Erwachsene, die sich für Trickfilme, für Heidi, für Japan (bzw. die Kulturvermittlung zwischen Japan und der Schweiz) oder eine Mischung dieser Themengebiete interessieren. Für die Unterhaltung der Kinder, die nicht primäres Zielpublikum sind, sorgen ein Rätselblatt, eine Box mit Heidibüchern, ein Bastelbogen und natürlich das Kino mit Heidi in Dauerschleife. Für Familien ebenfalls zu empfehlen sind die "Picknick-Führungen", bei denen Kinder ab 5 Jahren die Geschichte von Heidi aus dem Erzähltheater Kamishibai kennenlernen und anschliessend ein Alpen-Picknick im Park geniessen dürfen. Die Daten finden sich auf der Website des Landesmuseums. Einen guten Einblick verschafft auch der Beitrag in der SRF Tagesschau vom 17.07.2019. Fazit "Heidi in Japan" (17.07.-13.10.2019) ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Und nach der kleinen, aber feinen Sonderausstellung bleibt noch genug Zeit und Energie, um sich weitere Ausstellungen im Landesmuseum anzuschauen! PS: Herzlichen Dank an das Landesmuseum für die Einladung zum Presseapéro. Heidi in Buchform "Heidi" wird heute vom Schweizer NordSüd Verlag herausgegeben. Hier findet ihr zum Beispiel die Bilderbuchversion oder die Klassiker-Ausgabe, beide mit Illustrationen von Maja Dusíková. Like it? Pin it! Magst du diesen Ausflugstipp für Familien? Dann freue ich mich, wenn du ihn in den Sozialen Medien oder mit unten stehendem Pin auf Pinterest teilst!

  • Vom Glück zu reisen

    Egal, ob ihr schon in den Ferien seid, sie bereits hinter euch habt oder erst nach den langen Schulferien plant, übers Reisen nachdenken, geht ja immer, oder? Noch besser geht es mit Philipp Laages "Vom Glück zu reisen", dem etwas anderen Reisehandbuch. "Vom Glück zu reisen" vom deutschen Autor und Reisejournalisten Philipp Laage ist im Frühjahr 2019 im neu gegründeten Reisedepeschen Verlag erschienen. Am Ende des Beitrags findet ihr ein kleines Verlagsporträt - ein junger Verlag, dessen Programm ihr im Auge behalten solltet! Aber zuerst zum Buch: Seid ihr mehr so die Strandlieger, die Everestbesteigerinnen, Digital-Detox-Ferienmenschen, urlaubsbedingte Yoginis, auf Nachhaltigkeit bedachte Sommeralpbewohner oder Sehenswürdigkeitenjägerinnen? Oder irgendeine Mischung aus allem? Egal, dieses Reisehandbuch passt immer! Macht Reisen glücklich? Philipp Laage geht auf knapp 300 Seiten so ziemlich allen Fragen nach, die man sich rund ums Reisen stellen kann und teilweise auch muss: Taugt das Reisen zur Selbstfindung? Muss ich wirklich alles gesehen haben? Wie begegne ich fremden Kulturen? Wie reise ich (Flugscham ahoi!) und wie sicher ist mein Reiseziel? Wo treffe ich noch auf authentische Traditionen und Bräuche und wie schleppe ich diese in Form von Souvenirs wieder mit nach Hause? Und reise ich besser in der Gruppe, mit Freund oder Freundin oder doch ganz alleine? Und überhaupt, sollte ich das alles auf Instagram posten? "Niemand braucht heutzutage noch einen Reiseführer mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Hotelempfehlungen und Restauranttipps. Lieber ein Buch über Land und Leute mitnehmen, gerne auch Literarisches." (S. 36) Besonders gefällt mir, wie Philipp Laage seine Gedanken immer wieder einordnet - in soziologische, psychologische und philosophische Theorien oder in Gedanken berühmter Autorinnen und Autoren der Reiseliteratur (z.B. Alain de Botton, John Krakauer, Roger Willemsen etc.). Und wie er sie mit Berichten von eigenen Reisen (er blickt auf Reiseerfahrung aus über 70 Ländern aller Welt zurück) und seinem (selbst-)kritischen Blick veranschaulicht und uns buchstäblich mit auf Reisen (nicht nur physisch, sondern auch psychisch) nimmt. Und dabei kommt er selbst zu einleuchtenden Erkenntnissen, die er treffend, teils fast poetisch zu formulieren vermag: "Je reicher dich der Tag auf Reisen beschenkt, umso spartanischer kann die Herberge sein". (S. 47) "Auf Reisen sollten wir uns selbst vergessen, uns als Sandkorn wahrnehmen, unsere vermeintliche Wichtigkeit zurückstellen. Den Blick nach aussen richten statt nach innen. Vergessen wir die Illusion, da draussen unser wahres Selbst zu finden und mit nach Hause zu bringen." (S. 114) "Wer sich einen Reim auf die Welt machen will, braucht einen inneren Raum, der nicht permanent mit Informations-Gerümpel vollgestellt wird. Hat sich jemals ein Reisender an die Stunden erinnert, die er mit dem Handy verbracht hat?" (S. 211f.) "Auf Reisen trennen wir uns im besten Fall auch von ein paar Glaubenssätzen über das Glück: die Einbildung, dass vor allem zählt, ob andere unser Leben für schillernd und aufregend halten; die Annahme, dass eine möglichst enge Taktung krasser Erlebnisse wichtiger ist als die Art und Weise, wie wir den Tag beginnen..." (S. 291) Optik und Haptik ergänzen den Inhalt Wie es sich für ein Buch aus dem Hause des Reisedepeschen Verlags gehört (siehe dazu unten), überzeugt das Buch nicht nur mit seinem Inhalt, sondern auch optisch und haptisch: Der Umschlag ist angenehm matt, es gibt ein Lesebändchen, das Layout überzeugt mit den roten Akzenten und die Bilder und Karten sind eh ein Hingucker. Fazit "Vom Glück zu reisen" ist ein Buch für alle Entdecker, Abenteurerinnen und Weltenbummler, die die Welt nicht nur bereisen, sondern auch einmal (oder besser öfter) darüber nachdenken wollen, was sie denn da tun und was das Reisen mit ihnen macht und sie selbst mit ihren Reisezielen. Ein Reisehandbuch, das sich zudem bestens als Geschenk zur Überbrückung der Zeit bis zum nächsten Aufbruch in die Ferne eignet! Die Fakten Vom Glück zu reisen Philipp Laage Reisedepeschen Verlag 304 Seiten Erschienen am 08.03.2019 ISBN: 978-3-96348-004-1 Einblick und Bestellung bei Reisedepeschen Der Reisedepeschen Verlag - Reisebücher für Entdecker Johannes Klaus und Marianna Hillmer (im Bild) haben den Reisedepeschen Verlag 2018 in Berlin gegründet. Sie schaffen damit eine Verbindung zwischen den boomenden Reiseblogs und der Welt der Bücher. Bei ihren Büchern legen sie Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Inhalt, optischer und haptischer Gestaltung. So entstehen Reisehandbücher, inspirierende Bildbände und gedankenvolle Lesebücher, die zum bewussten und nachhaltigen Reisen anregen sollen. Hier eine Auswahl an weiteren Tipps aus dem ersten (Herbst 2018) und zweiten (Frühjahr 2019) Verlagsprogramm: Spielplatzguide Berlin - die genialsten Spielplätze und besten Eisdielen Berlin hat die schönsten Orte nur für Kinder reserviert: die Spielplätze. Sie befinden sich in den Parks, Hinterhöfen und Seitenstraßen, an den Seen und Kanälen der Hauptstadt. Entdeckt die genialsten Spielplätze und Eisdielen der Hauptstadt! Inselguide Thailand. Geheimtipps von Freunden Das Reisehandbuch begleitet dich in die thailändische Inselwelt – wie ein guter Freund, der dir seine Lieblingsplätze zeigt. Nur ausgewählte Orte, die einen besonderen Reiz haben. Wichtige Infos, die im Reisealltag relevant sind. Geschichten, die Träume befeuern. Finde dein persönliches Inselparadies! Roadtrip - Eine Liebesgeschichte Ihr erstes gemeinsames Zuhause ist ein Unimog-Van. Jen und Peter kennen sich erst vier Monate, als sie beschließen, zusammen die Welt zu befahren – ihre Hochzeitsreise wird ein epischer Roadtrip. Für alle Vanlife-Begeisterten, Liebespaare und jeden Road­trip-Fan. Das perfekte Geschenk für abenteuerlustige Hochzeitspaare. Reisehandbuch: Deutschland im Winter. Geheimtipps von Freunden Dieses Reisehandbuch begleitet dich durch die kalte Jahreszeit – wie ein guter Freund, der dir seine Lieblingsplätze zeigt. Eine gemischte Tüte, farbenfroh gefüllt mit ausgefallenen Ideen, um die eigene Heimat (bzw. den grossen Kanton ;-)) im Herbst und Winter zu entdecken. PS: Herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Fotos: Eliane Fischer, 2019. Buchcover: Reisedepeschen Verlag. Like it? Pin it! Auch die analoge Welt der Bücher lebt von digitalen Buchtipps! Danke, wenn du dir diesen Tipp auf Pinterest merkst!

  • Wundervolle Abenteuerreise um die Welt

    Seid ihr gerade in den Ferien? Dann entdeckt ihr bestimmt täglich etwas Spannendes, Wundervolles, Besonderes - egal, wo ihr euch genau befindet. Wenn ihr noch nicht genug habt, kommt mit Lucy Letherland und Ben Handicott mit auf eine Entdeckungsreise zu den grössten Wundern der Welt! Vielleicht kennt ihr die britische Illustratorin Lucy Letherland schon von ihrem "Der Atlas der Abenteuer"? Das habe ich in meiner Auswahl an Abenteuerbüchern für Gross und Klein schon mal vorgestellt. In ihrem grossformatigen Sachbilderbuch "Die Wunder der Welt" knüpft sie nun an ihr erstes Kinderbuch an und nimmt uns zusammen mit Autor Ben Handicott mit auf eine spannende Reise rund um die Welt: Dei beiden begeben sich auf die Spuren der fantastischsten Bauwerke und spektakulärsten Naturwunder unserer Erde. 30 Wunder auf 7 Kontinenten "Die Wunder der Welt" führt uns auf 30 Doppelseiten zu Weltwundern aller Art: Da gibt es Naturphänomene wie den furchteinflössenden Mount Everest (Nepal), den rasanten Gezeitenwechsel am Mont-Saint-Michel (Frankreich) oder die atemberaubende Vielfalt an Tierarten im Pantanal (Brasilien). Aber auch faszinierende Bauwerke wie der indische Taj Mahal, die uralten Tempel der Khmer in Angkor Wat (Kambodscha) oder die noch ältere Cheops-Pyramide in Ägypten laden kleine Abenteurer*innen zum Entdecken ein. Neben den wunderbaren seitenfüllenden Illustrationen mit zahlreichen Details, gibt es auch in den begleitenden Texten viel zu entdecken und erfahren. Wusstet ihr, dass die Chinesische Mauer eine Gesamtlänge von 21'000 Kilometern hat und über Jahrhunderte aus vielen kleineren Mauern zusammengehängt wurde? Oder dass beim Bau mehr als eine Million Menschen ums Leben gekommen sein soll? Oder dass der älteste Baum über 2'000 Jahre alt und 60 Meter hoch ist? Mit Letzterem kann ich bei meiner Tochter bestens angeben, denn die Frage nach dem ältesten Baum der Welt beschäftigt sie schon lange. Bestimmt entdeckt auch ihr ganz viel Wissenswertes in diesem Sachbilderbuch voller Wunder! Fazit "Die Wunder der Welt" von Lucy Letherland und Ben Handicott ist eine Mischung aus Atlas und Wimmelbuch, die sowohl optisch als auch textlich viel Faszinierendes zu bieten hat - natürlich in kindgerecht aufbereiteten Häppchen. Egal ob von Menschen erschaffende Wunder oder Wunder der Natur, auf jeder Doppelseite tut sich uns eine spannende Welt auf. So zeigt dieses Sachbilderbuch, welch gewaltige Schätze - egal ob der Natur oder Kultur - unsere Erde beherbergt und macht deutlich, dass wir dieses Erbe schützen sollten. Die Fakten Die Wunder der Welt Lucy Letherland (Illustration) Ben Handicott (Text) Kleine Gestalten 88 Seiten Erschienen am 10.01.2019 ISBN: 978-3-89955-822-7 Ab 6 Jahren Einblick und Bestellung bei Kleine Gestalten PS: Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an Kleine Gestalten und Kirchner Kommunikation. #reisebücher: Inspiration rund ums Reisen Übrigens: Hast du Lust auf noch mehr Bücher, die Lust aufs Reisen machen? Auf meinem Instagram-Account @mintundmalve gebe und suche ich unter dem Hashtag #reisebücher Buchtipps rund ums Reisen. In meinen Story-Highlights teile ich alle Tipps, die so zusammenkommen. Wenn du auch einen Tipp hast, nur zu: poste ihn mit dem Hashtag und markiere @mintundmalve! Like it? Pin it? Weckt dieser Buchtipp dein Reisefieber? Dann freue ich mich, wenn du ihn dir auf Pinterest merkst!

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